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Analysen - Ausland
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18.01.2019
Wave XXL-Optionsscheine auf BYD: Der Elektroautoproduzent setzt alles auf eine Karte - Optionsscheineanalyse
X-markets by Deutsche Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Produktexperte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen Wave XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS5RMU0/ WKN DS5RMU) sowie einen Wave XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS5RN91/ WKN DS5RN9) der Deutschen Bank auf die Aktie von BYD (ISIN CNE100000296/ WKN A0M4W9) vor.
BYD habe sich zuletzt dem schwächelnden chinesischen Automarkt entziehen und vor allem im wichtigen Wachstumssegment mit vollelektrisch fahrenden Autos und Plug-in Hybriden überzeugen können. Dies dürfte Anteilseiger wie US-Starinvestor Warren Buffett gefreut haben. Allerdings werde es auch der chinesische Elektroauto- und Batterieproduzent nicht einfach haben, im Wettbewerb zu bestehen.
Der jahrelang boomende chinesische Automarkt habe zum Ende des Jahres 2018 eine Schwächephase erlebt. Am 9. Januar 2019 habe der Branchenverband CPCA (China Passenger Car Association) für 2018 einen Absatzrückgang bei Personenwagen um rund 6 Prozent auf 22,7 Millionen Fahrzeuge gemeldet. Besonders bedrohlich dürfte der Absatzrückgang im Dezember um rund 19 Prozent gewirkt haben. Am 14. Januar sei der Automobilverband China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) mit seinen Statistiken gefolgt. Diese würden auch Nutzfahrzeuge beinhalten. Demnach sei der Absatz um 2,8 Prozent auf 28,1 Millionen Fahrzeuge zurückgegangen. Damit habe der weltgrößte Automarkt seinen ersten Rückgang seit 20 Jahren erlebt. Verschiedene Faktoren hätten ein fortgesetztes Wachstum verhindert.
Dazu gehöre in erster Linie der Handelsstreit zwischen den USA und China. Dieser habe sich negativ auf die Stimmung der Konsumenten in der zweitgrößten Volkswirtschaft ausgewirkt. Auch das rückläufige Wachstum der chinesischen Wirtschaft habe zu dieser Verunsicherung beigetragen. Die Verunsicherung könnte noch eine Weile anhalten, da es noch nicht abzusehen sei, ob im Handelsstreit bald eine Lösung gefunden werden könne. Zumal auch noch nicht ganz klar sei, ob und in welcher Form die Pekinger Regierung den heimischen Automarkt stützen möchte.
Angesichts solcher Unsicherheiten sei es für Unternehmen wie BYD umso wichtiger, sich im Zukunftsbereich Elektromobilität eine starke Marktposition zu erarbeiten. Langfristig wolle das Unternehmen gleich auf zwei Arten profitieren. Neben der Autoproduktion setze BYD auf die Batterieherstellung. Wenn die im Vorjahr in der Provinz Qinghai eröffnete Batteriefabrik im Laufe des Jahres 2019 ihre volle Produktionskapazität erreiche, sollte sie die größte Batteriefabrik der Welt sein. Das heiße jedoch nicht, dass das Automobilgeschäft vernachlässigt werde.
Laut Unternehmensangaben vom 7. Januar 2019 habe BYD in 2018 insgesamt 520.687 Fahrzeuge und damit deutlich mehr als im Vorjahr verkauft. Zu der positiven Entwicklung habe vor allem der Bereich New Energy Vehicles (NEV) beigetragen. Auf Gesamtjahressicht sei bereits fast die Hälfte der verkauften Autos voll elektrisch oder mit einem hybriden Antrieb ausgestattet gewesen. Im Dezember habe dieser Anteil sogar bei rund 66 Prozent gelegen. Dieser Anteil könnte in Zukunft sogar noch größer werden. Trotzdem werde auch BYD mit Gegenwind fertig werden müssen.
Das Unternehmen habe zuletzt darunter gelitten, dass die chinesische Regierung die Förderung für Elektrofahrzeuge zurückgefahren habe. Außerdem schlafe die Konkurrenz nicht. Beispielsweise wolle sich der kalifornische Elektrowagenbauer Tesla mit einem Werk in China darauf vorbereiten, auch den chinesischen Markt aufzumischen. Darüber hinaus sähen die großen Automobilkonzerne wie Volkswagen den chinesischen Automarkt als entscheidend für ihren Erfolg an und der Wettbewerb um Marktanteile im Elektrobereich sollte daher in China besonders intensiv geführt werden.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der BYD-Aktie erwarten würden, könnten mit einem klassischen Optionsschein Call der Deutschen Bank (Laufzeit bis zum 18.12.2019) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Optionsscheins liege derzeit bei 10,40. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit einem klassischen Optionsschein Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 8,75; Laufzeit bis zum 18.12.2019) auf fallende Kurse der BYD-Aktie setzen. (Stand vom 17.01.2019) (18.01.2019/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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