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Analysen - DAX 100
01.06.2021
Inline-Optionsschein auf Lufthansa: Chance von 53 Prozent p.a. - Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de

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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ingmar Königshofen von "boerse-daily.de" stellt in einer aktuellen Veröffentlichung einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SF0VDW6/ WKN SF0VDW) der Société Générale auf die Lufthansa-Aktie (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) vor.

Die Pandemie habe das erste Quartal der im DAX notierten Lufthansa weiterhin in sehr hohem Maße beeinflusst. Im zweiten Halbjahr aber rechne die Kranichlinie mit einer deutlichen Markterholung. Mit einem Inline-Optionsschein auf die Aktie der Deutschen Lufthansa könne man eine hohe Seitwärtsrendite erzielen.

Um nicht weniger als 60 Prozent sei der Konzernumsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gesunken. Grund: Das Vergleichsquartal im Vorjahr sei von den Auswirkungen der Pandemie nur zum Teil betroffen gewesen. Unter dem Strich habe die Lufthansa in Q1 einen Konzernverlust von 1,0 Mrd. Euro ausweisen müssen. Weniger als im ersten Quartal 2020 übrigens, als ein Verlust von 2,1 Mrd. Euro zu Buche gestanden habe. Durch "konsequente Kosteneinsparungen" habe man somit in Q1 des laufenden Geschäftsjahres ein besseres Ergebnis erzielen können als in Q1 des Vorjahres. Doch die Entwicklung der Pandemie sorge für anhaltende Reise-Restriktionen in fast allen Teilen der Welt. Damit sei auch im zweiten Quartal mit einer nur schrittweisen Erholung der Nachfrage zu rechnen.

Das Luftfahrt-Unternehmen aus Frankfurt am Main rechne aber infolge von Impf-Fortschritten und der weiteren Verbreitung und Akzeptanz von Testmöglichkeiten mit einer deutlichen Markterholung im zweiten Halbjahr. Für das Gesamtjahr erwarte das Unternehmen, eine Kapazität von etwa 40 Prozent des Vorkrisenniveaus anbieten zu können. Was bei Bekanntgabe Ende April etwas enttäuscht habe, denn zuvor sei man davon ausgegangen, dass man eine Kapazität von 40 bis 50 Prozent des Vorkrisenniveaus offerieren könne. Zum Chart: Das aktuelle Jahreshoch, welches Anfang März bei 12,96 Euro erklommen worden sei, gelte als wichtige Widerstandsmarke. Das Mehrjahrestief bei 6,85 Euro stelle indes eine signifikante Unterstützungsmarke dar.

Mit einem Inline-Optionsschein auf die Lufthansa-Aktie würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 15.10.2021 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 6,00 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 14,00 Euro bewege. Gerechnet vom Stand des Scheins am 31. Mai 2021 um 18.55 Uhr (Briefkurs 8,28 Euro), würde dies einem Kursgewinn von 21 Prozent entsprechen. Sollte eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Falls die Lufthansa-Aktie unter das Mehrjahrestief bei 6,85 Euro falle oder das Jahreshoch bei 12,96 Euro überwinden könne, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. (01.06.2021/oc/a/d)



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