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Analysen - DAX 100
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09.02.2022
Call-Optionsschein auf Deutsche Bank: 44 Prozent-Chance! - Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de
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www.optionsscheinecheck.de
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000VX1T3R8/ WKN VX1T3R) von Vontobel auf die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) vor.
Europäische Banken wie die Deutsche Bank hätten durch den Corona-Schock von März 2020 ein Aufholpotenzial entwickelt und es zwischenzeitlich auch ausgenutzt. Speziell die Deutsche Bank sei nach längerem Missmanagement wieder in profitableres Fahrwasser gelangt. Analysten von Kepler Cheuvreux würden die Deutsche Bank aktuell nicht mehr als Sanierungsfall bewerten, sondern ihr das Label Investmentchance zuordnen.
Am 26. Januar 2022 habe das Management der Deutschen Bank in Form einer Ad-hoc Meldung bekannt gegeben, ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von rund 300 Millionen Euro zu starten. Das Programm sollte im ersten Halbjahr 2022 abgeschlossen werden. Im Zuge dessen sei weiter verlautbart worden, eine Bardividende von 0,20 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2021 vorzuschlagen. In Summe würde dies eine Kapitalausschüttung von rund 700 Millionen Euro an die Aktionäre bedeuten.
Das langfristige Ziel umfasse eine Summe von fünf Milliarden Euro, die an die Anteilseigner zurückgezahlt werden sollte. 2021 habe das größte deutsche Geldhaus den Gewinn vor Steuern auf 3,4 Milliarden Euro verdreifachen können. Für die Analysten von Kepler Cheuvreux sei das ein wichtiges Signal, dass sich die Deutsche Bank von einem Restrukturierungsfall zu einer nachhaltigeren Investmentchance entwickle.
Die Aktie der Deutschen Bank habe auf die oben im Text genannten Nachrichten mit starken Kursaufschlägen reagiert. In teils herausforderndem Marktumfeld habe der Titel seit 24. Januar 2022 rund 34 Prozent hinzugewinnen und sich an die obere Begrenzung des intakten Trendkanals emporarbeiten können. Kurzfristig erscheine der Wert als überkauft und sollte in der näheren Zukunft auch wieder Verlusttage ausweisen.
Mittelfristig befinde sich aber das gesamte europäische Bankensegment in einer Aufwärtsbewegung. Hintergrund sei die stabilere Wirtschaftslage und der massive Rückgang bei der Risikovorsorge. Habe das Institut mitten in der Corona-Krise 2020 noch 1,8 Milliarden an Risikovorsorge verbuchen müssen, so seien es 2021 nur mehr 500 Millionen Euro gewesen. Der Kernwiderstand bei 12,52 Euro sei aufgrund der guten Nachrichtenlage beim dritten Anlauf keine große Hürde mehr gewesen. Kurse in aktueller Höhe seien zuletzt im Januar 2018 zu beobachten gewesen.
Europäische Banken wie die Deutsche Bank hätten durch den Corona-Schock von März 2020 ein Aufholpotenzial entwickelt und es zwischenzeitlich auch ausgenutzt. Speziell die Deutsche Bank sei nach längerem Missmanagement wieder in profitableres Fahrwasser gelangt. Analysten von Kepler Cheuvreux würden die Deutsche Bank aktuell nicht mehr als Sanierungsfall bewerten, sondern ihr das Label Investmentchance zuordnen.
Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Aktie der Deutschen Bank bis auf 16,15 Euro ausgehen würden, könnten mit dem Call-Optionsschein überproportional mit einem Omega von 3,43 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 44% und dem Ziel bei 16,15 Euro (4,90 Euro beim Optionsschein) bis zum 8. April 2022 sei eine Rendite von rund 44% zu erzielen. Sinke der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 12,68 Euro, resultiere daraus ein Verlust von rund 38% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,15 zu 1, wenn bei 12,68 Euro (2,09 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen werde. (09.02.2022/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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