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Analysen - DAX 100
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26.05.2022
Deutsche Bank: Das Papier behauptet sich - Open End Turbo Long mit 80 Prozent Chance! Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de
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www.optionsscheinecheck.de
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000MD4RJ34/ WKN MD4RJ3) von Morgan Stanley auf die Deutsche Bank-Aktie (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) vor.
Die Deutsche Bank habe am 27. April die Bücher zum ersten Quartal 2022 geöffnet. Dabei sei der höchste Quartalsgewinn nach Steuern seit 2013 erzielt worden. Das Vorsteuerergebnis sei um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 1,7 Milliarden Euro gestiegen. Der Nachsteuergewinn sei um 18 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Dieses Ergebnis habe die Bank trotz eines Anstiegs der jährlichen Bankenabgaben um 28 Prozent auf 730 Millionen Euro erreicht, die im ersten Quartal verbucht worden seien. Unter der Annahme einer gleichmäßigen Verteilung der Bankenabgaben für das Gesamtjahr auf die vier Quartale des Jahres 2022 läge der Vorsteuergewinn im ersten Quartal bei 2,2 Milliarden Euro. Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital läge bei 11,2 Prozent und damit deutlich über dem Ziel von 8 Prozent für 2022.
Im übergeordneten Chart-Bild der letzten fünf Jahre steche das All Time Low von Mitte März 2020 heraus, wo der Kurs im "Corona-Sell Off" an der Marke von 4,45 Euro sein Tief markiert habe. Danach habe sich ein Aufwärtstrend bis Anfang Juni 2021 mit dem partiellen Hoch bei 12,29 Euro ausgebildet, der dann in eine Seitwärtsrange übergegangen sei. Die Seitwärtsrange sei vom russischen Einmarsch in die Ukraine unterbrochen worden, wobei der Kurs wieder bis zum Tief bei 7,99 Euro am 7. März hinuntergerasselt sei. Der Bereich zwischen 7,99 Euro und 8,78 Euro sollte eine Supportzone darstellen, wo die Aktie auf vermehrte Kauforder treffen könnte. Aktuell sei der Aktienkurs wieder im Vorwärtsgang und habe sich von der Supportzone um gut 17 Prozent abgesetzt. Bis in das Jahr 2024 sei ein durchschnittliches Gewinnwachstum je Aktie in Höhe von 25 Prozent pro Jahr geplant, was das erwartete KGV 2024 auf 4,90 drücke. Natürlich sei das eine Prognose, die immer durch einen "schwarzen Schwan" verändert werden könne.
Der Aktienkurs der Deutschen Bank habe sich von der Supportzone um rund 17 Prozent abheben können und die Kursentwicklung der Benchmark DAX seit 12. Mai klar übertroffen. Mit einem erwarteten KGV 2022 von 6,50 und steigenden Zinsen am Horizont sollte der Kurs seine eingeschlagene Richtung fortsetzen. Es könne aber nicht ausgeschlossen werden, dass ein "schwarzer Schwan" für einen Abverkauf des Papiers sorgen könnte.
Mit einem Open End Turbo Long (WKN MD4RJ3) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der Deutschen Bank in den nächsten Wochen erwarten würden, überproportional von einem Hebel von 8,41 profitieren und das Ziel bei 11,25 Euro ins Auge fassen (2,14 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere betrage 10 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte beim Basiswert bei 9,51 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergebe sich daraus ein Stoppkurs bei 0,40 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1. (26.05.2022/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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