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Analysen - DAX 100
02.08.2022
Inline-Optionsschein auf Lufthansa: Chance von 136,12 Prozent p.a.! Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de

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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ingmar Königshofen von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SN2VKY3/ WKN SN2VKY) der Société Générale auf die Aktie der Deutschen Lufthansa AG (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) vor.

Die Lufthansa befinde sich immer noch in Turbulenzen, nachdem die aktuelle Unternehmensstruktur die derzeitige Nachfrage nach Flügen nur teilweise abwickeln könne. Dabei sehe sich das Management bis dato gezwungen, jeden 10. Flug zu canceln. Es sei noch ein langer Weg, um die Vorkrisendynamik zu erreichen.

Die Lufthansa komme dieser Tage nicht aus den Schlagzeilen. Vor kurzem habe das Bodenpersonal gestreikt, nun würden sich die Piloten auf einen Streik vorbereiten. Es würden die Mitarbeiter fehlen, um den Kundenansturm zu managen. So habe die Lufthansa in diesem Jahr bis dato 12 Prozent der Flüge absagen müssen. Auch für die nähere Zukunft verspreche die Lufthansa nichts. Vielmehr veröffentliche das Management die Info, dass die Möglichkeiten, die Engpässe kurzfristig zu beheben, leider begrenzt seien. Dies geschehe vor dem Hintergrund, dass vor zwei Jahren die Lufthansa aufgrund der Corona-Maßnahmen durch eine staatliche Beteiligung habe gerettet werden müssen. Zumindest der Staat mache beim Rückbau der Lufthansa-Investitionen ein gutes Geschäft.

Aktuell befinde sich der Aktienkurs der Lufthansa inmitten des Inline-Bereichs des Optionsscheines bei rund 6 Euro. Man müsse im Chart schon bis Anfang Mai 2021 zurückgehen, um einen Kurs außerhalb des Inline-Bereichs zwischen 4 und 8 Euro zu finden. Das Vorkrisenniveau mit einem Kurs von 12,69 Euro werde aufgrund der oben im Text skizzierten Einschränkungen so schnell nicht erreicht werden. Auch ein Durchbruch der unteren Grenze in Höhe von 4 Euro würde Neuland bedeuten, wenn die Betrachtungsspanne die letzten 10 Jahre umfasse. Übermorgen am 4. August öffne Lufthansa die Bücher zum zweiten Quartal 2022. Für heuer werde eine rote Null angepeilt. Für 2024 werde wieder mit einem Gewinn je Aktie von 0,79 gerechnet. Das erwartete KGV 2024 liege aktuell bei 7,59. In der Vorkrisenzeit ab dem Geschäftsjahr 2015 habe das durchschnittliche KGV bei 4,81 gelegen. Dies könnte eine Messlatte dafür sein, dass die Lufthansa-Aktionäre die Bäume nicht in den Himmel wachsen lassen würden.

Mit einem Inline-Optionsschein bezogen auf die Aktie der Lufthansa würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen, wenn sich die Aktie bis einschließlich 21.10.2022 durchgehend über der unteren Knockout-Schwelle von 4,00 Euro und unterhalb der oberen Knockout-Schwelle von 8,00 Euro bewege. Gerechnet vom Stand des Scheins am 1. August 2022 um 20.20 Uhr (Briefkurs 7,68 Euro ), würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 136,12 Prozent entsprechen. Werde eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, trete ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Aktienkurs der Lufthansa unter den Supportbereich bei 4,37 Euro falle oder über den Kernwiderstand bei 7,62 Euro klettere, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. (02.08.2022/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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