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Analysen - DAX 100
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23.08.2022
Inline-Optionsschein auf Deutsche Bank: Chance von 74,35 Prozent p.a.! - Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de
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www.optionsscheinecheck.de
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ingmar Königshofen von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SN4P442/ WKN SN4P44) der Société Générale auf die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) vor.
Das Management der Deutschen Bank rücke von den formulierten Effizienzkennzahlen ab, obwohl das Ergebnis zum zweiten Quartal vielversprechend gewesen sei. Hier würden vor allem die antizipierte Inflation im kommenden Winter und notwendige Investitionen in Kontrollstrukturen angeführt.
Der Deutsche Bank CEO Christian Sewing sei gefordert, sein Unternehmen profitabel zu halten. Dabei habe er am 27. Juli unerwartet starke Geschäftszahlen zum zweiten Quartal 2022 präsentieren können.
So sei der Vorsteuergewinn beispielsweise um 33 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro gestiegen. Das schon 2019 formulierte Ziel, eine Rendite von acht Prozent auf das materielle Eigenkapital Ende 2022 zu verdienen, werde aber zunehmend schwieriger zu erreichen sein. Gründe dafür seien höhere Kosten und die Folgen des Ukrainekrieges. Entsprechend sei auch das angepeilte Effizienzziel für das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag aufgeweicht worden. So habe die Bank 70 Cent ausgeben wollen, um einen Euro zu verdienen. Das Management sehe aktuell mehr Dringlichkeit, in Technologie und Kontrollstrukturen zu investieren.
Die Kursentwicklung der Aktie der Deutschen Bank sei bis zum Beginn des Ukrainekrieges am 24. Februar vielversprechend gewesen. Bis zum 7. März habe die Aktie in der Spitze dann annähernd 44 Prozent auf das partielle Tief bei 8,16 Euro verloren. Die darauffolgende Erholung habe nur kurz gewährt und sei von einer Abwärtssequenz abgelöst worden. Diese Sequenz sei immer noch intakt und könnte sich in den "Inline"-Bereich des Optionsscheines fortsetzen.
Ein gewichtiger Faktor für den Kurs der europäischen Banken sei Russlands Gaspolitik im kommenden Winter und die daraus folgend Inflation. Ein Gaslieferstopp und die damit einhergehende Preissteigerung könnten weite Teile der Wirtschaft hart treffen und in die Bankbilanzen hineinwirken. Speziell die deutsche Wirtschaft sei bis dato vom Gas abhängig. Die untere Knock-out-Schwelle liege bei 4,50 Euro nur 5 Cent höher als das All Time Low von März 2020 bei 4,45 Euro.
Mit dem Inline-Optionsschein bezogen auf die Aktie der Deutschen Bank könnten risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür müsste sich die Aktie bis einschließlich 18.11.2022 durchgehend über der unteren Knock-out-Schwelle von 4,50 Euro und unterhalb der oberen Knock-out-Schwelle von 11,00 Euro bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 22. Juli 2022 um 20:15 Uhr (Briefkurs 8,46 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 74,35 Prozent entsprechen.
Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals trete dann ein, wenn eine der beiden Knock-out-Schwellen erreicht werde. Zur Vermeidung eines Totalverlustes sollte der Aktienkurs der Deutschen Bank nicht unter den Supportbereich bei 5,10 Euro fallen oder über den Kernwiderstand bei 9,86 Euro klettern. Bei Erreichen einer der beiden Marken sollte zur Vermeidung des Knock-outs der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. (23.08.2022/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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