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Analysen - Ausland
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12.10.2022
Open End Turbo Short auf AMD: 62-Prozent-Chance! Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de
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www.optionsscheinecheck.de
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Short (ISIN DE000MD8L4T4/ WKN MD8L4T) von Morgan Stanley auf die AMD-Aktie (ISIN US0079031078/ WKN 863186) vor.
Die Leitzinserhöhung in den USA habe das Ziel, die Nachfrage zu senken. Gleichzeitig werde für die Halbleiter-Unternehmen von staatlicher Seite viel Geld in die Hand genommen, um die Produktion und die Forschung zu unterstützen. Für AMD dominiere jedoch kurzfristig die Schwäche am PC-Markt und führe zu einer Verlängerung des Abwärtstrends.
Die Zahlen zum US-Arbeitsmarkt seien im September etwas stärker ausgefallen, als die Wall Street erwartet habe. Dies eröffne der amerikanischen Notenbank FED die Möglichkeit, die Zinsen weiter zu straffen. Wachstumswerte würden besonders sensibel auf steigende Zinsen reagieren. Im Fokus stünden vor allem die Tech-Werte. AMD verfehle die Umsatzziele im dritten Quartal um rund 1 Milliarde US-Dollar (oder 15 Prozent) und male ein sehr düsteres Bild für die PC-Branche. Der Titel des Chip-Anbieters sei am Freitag, den 7. Oktober um fast 16 Prozent abgerutscht und habe sich in der neuen Woche nur sehr schwer stabilisieren können. Allerdings sei die Lage nicht überall so düster wie bei AMD. Der weltgrößte Auftragsfertiger TSMC habe im dritten Quartal sogar leicht die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Der Kurs von AMD befinde sich seit Ende November 2021 in einer Abwärtssequenz und habe aktuell wieder das Niveau des Kernwiderstandes vom ersten Halbjahr 2020 bei 56,87 US-Dollar erreicht. Vom All Time High am 30. November 2021 bis zum partiellen Tief am 11. Oktober 2022 habe der Aktienkurs in der Spitze um 65 Prozent nachgegeben. Der Support bei 56,87 US-Dollar sei bislang nicht nachhaltig unterschritten worden. Rein technisch befinde sich der Kurs aktuell an der unteren Begrenzung des immer noch intakten Abwärtstrends. Das Papier scheine überverkauft, wodurch ein Bärenmarktrallye bis zum Niveau bei 74 US-Dollar den Abwärtstrend derzeit nicht brechen würde. Die beschlossenen staatlichen Subventionen für die Chip-Branche in den USA hätten die Kursaussichten fundamental verändert. Aktuell dominiere jedoch die Schwäche des PC-Marktes den Kurs von AMD. Die Schätzung für den Gewinn je Aktie für das Finanzjahr 2023/24 liege aktuell bei 4,87 US-Dollar, was auf Basis 2021/22 einer Steigerung von 191 Prozent entspreche. Könne die Wachstumsprognose erfüllt werden, liege das erwartete KGV 2023/24 bis dato bei 12,33.
Die Leitzinserhöhung in den USA habe das Ziel, die Nachfrage zu senken. Gleichzeitig werde für die Halbleiter-Unternehmen von staatlicher Seite viel Geld in die Hand genommen, um die Produktion und die Forschung zu unterstützen. Für AMD dominiere jedoch kurzfristig die Schwäche am PC-Markt und führe zu einer Verlängerung des Abwärtstrends.
Mit einem Open End Turbo Short auf die AMD-Aktie könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs des Papiers erwarten, überproportional durch einen Hebel von 2,75 profitieren. Das Ziel sei bei 45,01 US-Dollar angenommen (3,38 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere betrage 34 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 68,41 US-Dollar platziert werden. Im Derivat ergebe sich daraus ein Stoppkurs bei 0,97 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1. (12.10.2022/oc/a/a) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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