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Analysen - DAX 100
06.12.2022
Inline-Optionsschein auf Infineon: Chance von 39,76 Prozent p.a.! - Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de

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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ingmar Königshofen von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SQ4KWM9/ WKN SQ4KWM) der Société Générale auf die Aktie von Infineon (ISIN DE0006231004/ WKN 623100) vor.

Der Kurs von Infineon sei seit dem starken Anstieg im November 2022 in ruhigeres Fahrwasser gewechselt. Damit sei rund die Hälfte des Kursverlustes vom ersten Halbjahr 2022 egalisiert worden. Es sei denkbar, dass sich diese Seitwärtsrange noch weiter fortsetze.

Der neue Vorstandsvorsitzende von Infineon plane, dass das Unternehmen schneller wachsen und deutlich profitabler werden sollte. Dabei sehe Jochen Hanebeck auch eine Erhöhung der Dividende vor. Der für Infineon wichtige Branchenzyklus sei von den Schwankungen am PC-Markt entkoppelt. So würden sich die teilweise extremen Kursverlust bei Intel, AMD und NVIDIA erklären lassen, während Infineon aktuell vom wachsenden Einsatz von elektronischen Bauteilen in der Autoindustrie profitiere.

Sowohl die Auftragslage als auch die Pläne Hanebecks seien von den Marktteilnehmern positiv aufgenommen worden und hätten zu starken Kursgewinnen im November 2022 geführt. Das Analysehaus Warburg Research habe Mitte November das Kursziel für den Chipkonzern umgehend von 36 auf 45 Euro angehoben und die Aktie zum Kauf empfohlen.

Von Ende November 2021 bis Anfang Juli 2022 habe der Aktienkurs von Infineon abwärts tendiert und mehr als die Hälfte an Wert verloren. Es sei eine Stabilisierung in der Range zwischen 22,50 Euro und 25,85 Euro gefolgt, bis Anfang November 2022 der Kurs zu einem Höhenflug bis zum Kernwiderstand bei 32,54 Euro angesetzt habe. Seit 15. November sei mit einer Seitwärtsentwicklung entlang des Kernwiderstandes wieder ein wenig Ruhe in den Kursverlauf eingekehrt. Mittlerweile sei die Hälfte des Verlustes, der seit November 2021 aufgelaufen sei, durch die Gewinne im November 2022 wieder egalisiert.

Auch die Knock-Out-Grenzen des in diesem Artikel behandelten Inline-Optionsscheines von 22 und 42 Euro seien jeweils 10 Euro vom gestrigen Schlusskurs entfernt. Fundamental betrachtet liefere Infineon auch ein gutes Bild ab. Der geplante Gewinn pro Aktie steige in den Geschäftsjahren 2022/23 und 2023/24 um 11 bzw. 7 Prozent nach oben und verringere dadurch das erwartete KGV 2023/24 auf aktuell 16,38. Würden die Pläne von CEO Jochen Hanebeck in die Tat umgesetzt, könne Infineon auch über diesen Zeitraum hinaus ein hohes Wachstumstempo im Rahmen des Branchenzyklus an den Tag legen.

Mit dem Inline-Optionsschein bezogen auf die Aktie von Infineon könnten risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen, wenn sich der Aktienkurs bis einschließlich 17.03.2023 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 22,00 Euro auf der Unterseite und 42,00 Euro auf der Oberseite bewege. Gerechnet vom Stand des Scheins am 5. Dezember 2022 um 20.15 Uhr (Briefkurs 9,00 Euro), würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 39,76 Prozent entsprechen.

Werde eine der beiden Knock-out-Schwellen erreicht, trete ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 23,45 Euro falle oder über den Kernwiderstand bei 38,53 Euro klettere, sollte zur Vermeidung eines Knock-outs der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiere während der Laufzeit darauf, ob die Möglichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu oder abnehme. (06.12.2022/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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