|
Analysen - DAX 100
|
16.01.2023
Open End Turbo Long auf Deutsche Bank: 35 Prozent-Chance! Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000HC0ZNH3/ WKN HC0ZNH) der UniCredit auf die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) vor.
Die Kursentwicklung der Aktie der Deutschen Bank sei wieder nach oben gerichtet. Mittlerweile sei ein Niveau erreicht worden, welches in den letzten zwei Jahren nur drei Mal gesehen worden sei. Die Marktteilnehmer hätten sich offensichtlich mit den durch den Krieg verursachten Verwerfungen arrangiert.
Trotz des Krieges in der Ukraine sei 2022 für die Banken weltweit ein gutes Jahr gewesen. Der US-Finanzriese J.P. Morgan habe im vierten Quartal 2022 11 Milliarden Dollar und damit noch einmal sechs Prozent mehr als vor einem Jahr verdient. Die zwischenzeitlichen Kursverluste würden jedoch zeigen, wie empfindlich die Anleger derzeit auf Anzeichen von Schwäche reagieren würden. Der wichtigste positive Faktor für die US-Banken im vergangenen Jahr sei die vehemente Zinswende der US-Notenbank FED gewesen, die im Kampf gegen die Inflation die Leitzinsen stark angehoben und damit die Kreditvergabe lukrativer gemacht habe. Doch die Zinserhöhungen hätten auch eine Kehrseite. Sie würden das Risiko erhöhen, dass die Wirtschaft in eine Rezession abgleite. Damit steige auch das Risiko, dass die Kunden ihre Schulden nicht zurückzahlen könnten. Dieser Mechanismus gelte im Wesentlichen auch für europäische Banken wie für die Deutsche Bank.
Der Kurs der Deutschen Bank habe seit Anfang Oktober 2022 eine Aufwärtssequenz im Ausmaß von 61 Prozent ausgebildet. Dabei seien mehrere Widerstandsbereiche überwunden worden. Aktuell werde der Bereich um das Level von 11,81 Euro getestet. Werde dieser Bereich bezwungen, sei die Luft aber bedeutend dünner. In den letzten zwei Jahren sei das Level von 12,58 Euro zwei Mal getestet und nur einmal überschritten worden. Vor dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine sei ein partielles Hoch bei 14,64 Euro markiert worden. Der auf den Krieg zurückzuführende Kurseinbruch sei mit einem Minus von 44 Prozent in der Zeitspanne vom 11. Februar bis zum 7. März 2022 schnell und tief gewesen. Es sei zwar eine Kurserholung gefolgt, in Summe sei die Kursentwicklung bis 3. Oktober 2022 nach unten gerichtet gewesen. Die Zinsentwicklung in Europa hinke jener der USA nach. Aber aktuell würden die Marktteilnehmer davon ausgehen, dass die Zinserhöhungen in der näheren Zukunft nicht mehr das Ausmaß von 2022 haben würden. Eventuell sei dies für die Deutsche Bank ein guter Kompromiss zwischen verbesserter Ertragslage und einer geringeren Notwendigkeit für Rückstellungen.
Mit einem Open End Turbo Long könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der Deutschen Bank in den nächsten Wochen erwarten würden, überproportional von einem Hebel in Höhe von 2,98 profitieren. Das Ziel sei bei 13,12 Euro angenommen (5,35 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere betrage 33 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 10,73 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergebe sich daraus ein Stoppkurs bei 2,96 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,4 zu 1. (16.01.2023/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|