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Analysen - DAX 100
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20.06.2023
Inline-Optionsschein auf Deutsche Bank: Chance von 25,97 Prozent p.a.! Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de
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www.optionsscheinecheck.de
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ingmar Königshofen von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SV7FD22/ WKN SV7FD2) der Société Générale auf die Deutsche Bank-Aktie (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) vor.
Der Aktienkurs der Deutschen Bank habe sich seit den Turbulenzen von Mitte März 2023 wieder stabilisiert. Es scheine aber, als ob die Angst der Marktteilnehmer noch latent mitschwinge, nachdem sich die Kurserholung auf halbem Weg totgelaufen habe. Dennoch sollte die aktuelle Zinsentwicklung die Ertragslage der Bank verbessern.
Nach den Bankturbulenzen Mitte März 2023 prüfe die europäische Finanzmarktaufsicht eine Reform bei den Kreditausfall-Versicherungen (Credit Default Swaps, CDS). Die heftigen Ausschläge der CDS auch bei der Deutschen Bank hätten Finanzaufseher alarmiert. Der CDS-Markt sei relativ illiquide, weshalb Marktteilnehmer Kurse hier mit wenigen Transaktionen stark beeinflussen könnten. Mit CDS könnten sich Anleger gegen den Zahlungsausfall eines Unternehmens absichern. Marktteilnehmer könnten auf diese Derivate aber auch wetten, wenn sie eine negative Entwicklung bei einem Institut erwarten würden. Dies sei auch bei der Deutschen Bank der Fall gewesen. Wenige Tage nachdem die Schweiz die Notübernahme der schwer angeschlagenen Credit Suisse durch den lokalen Konkurrenten UBS angekündigt habe, sei dabei die Deutsche Bank in den Fokus der Spekulanten geraten.
Der Aktienkurs der Deutschen Bank habe sich seit Mitte April 2023 wieder beruhigt. Mitte März sei das Papier von Deutschlands größtem Geldinstitut um 31 Prozent nach unten gedrückt worden, nachdem die Marktteilnehmer das Risiko von sinkenden Anleihekursen in den Bankportfolios über die Chancen einer besseren Verzinsung bei der Veranlagung neuer Gelder gestellt hätten. Vom 3. Oktober 2022 bis 1. Februar 2023 sei es genau umgekehrt gewesen. Die Marktteilnehmer hätten überwiegend die Chancen gesehen, die ein steigender Leitzinssatz für Banken haben sollte. Für den Aktienkurs der Deutschen Bank habe dies eine Aufwertung von rund 70 Prozent auf 12,32 Euro in dieser Zeitspanne bedeutet. Doch schon die Offenlegung der Bücher für das Jahr 2022 am 2. Februar 2023 habe für einen Ausreißer nach unten gesorgt und den Aufwärtstrend beendet. Die Angst der Bankaktionäre sei noch latent in den Kursen enthalten, nachdem sich die Kurserholung auf halbem Weg eingebremst habe und nicht nachhaltig über den Widerstand bei 9,87 Euro gestiegen sei.
Mit einem Inline-Optionsschein bezogen auf die Aktie der Deutschen Bank könnten risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür müsse sich der Kurs bis einschließlich 17.11.2023 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 6,00 Euro auf der Unterseite und 13,50 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 19. Juni 2023 um 21,00 Uhr (Briefkurs 9,03 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 25,97 Prozent entsprechen. Werde eine der beiden Knock-out-Schwellen erreicht, trete ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 6,47 Euro falle oder über den Widerstand bei 12,53 Euro klettere, sollte zur Vermeidung eines Knock-outs der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiere während der Laufzeit darauf, ob die Möglichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnehme. (20.06.2023/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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