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Analysen - DAX 100
10.07.2024
Open End Turbo Long auf Rheinmetall: Weiter in Konsolidierung - Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de

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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000MG72SF7/ WKN MG72SF) von Morgan Stanley auf die Aktie von Rheinmetall (ISIN DE0007030009/ WKN 703000) vor.

Just nach dem Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine seien Rüstungsaktien praktisch alle Hersteller in die Höhe geschossen, allen voran das Papier von Rheinmetall habe von dem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis profitiert und seit dem Überfall aus Anfang 2022 in der Spitze um 492 Prozent an Wert zulegen können. Seit Anfang April befinde sich der Wert jedoch in einem Abwärtstrend.

In den letzten Wochen mache der Rheinmetall durch milliardenschwere Aufträge auf sich aufmerksam, der Wertzuwachs der Aktie habe auf der Hoffnung der Anleger eines Rüstungswettbewerbs basiert, der nun langsam in Schwung komme. In gewisser Weise könnte man dies als selbsterfüllende Prophezeiung titulieren. Seit Anfang April habe die Aktie jedoch keine neuen Hochs mehr ausbilden können und konsolidiere hierbei talwärts. Bis Mitte Juni seien Kursverluste auf 460,10 Euro und damit den Bereich des 200-Tage-Durchschnitts zu verzeichnen gewesen. Nun aber befinde sich Rheinmetall wieder im Aufwind, der laufende Abwärtstrend könnte im Gesamtkontext hierbei als bullische Flagge interpretiert werden und berge nach aktueller Sicht weitere Anstiegschancen bei einem erfolgreichen Ausbruch auf der Oberseite.

Rüstungsgüter seien nicht schnell zu beschaffen und lägen auch nicht auf Lager. Die abgeschlossenen Verträge würden sich über mehrere Jahre verteilen, genauso sollte die Herangehensweise bei einem Investment in das Wertpapier sein - langfristig. Gelinge es aus technischer Sicht, die Flagge durch einen Kursanstieg mindestens über 537,50 Euro auf der Oberseite aufzulösen, würden Kursgewinne an die Rekordstände von 571,80 Euro sehr wahrscheinlich werden.

Technisch könnte das Papier langfristig sogar bis in den Bereich von 699,40 Euro vordringen, hierfür müssten Investoren jedoch gut einige Monate einplanen. Ein Verbleib in dem aktuellen Abwärtstrend wäre als neutral zu bewerten, unterhalb von 460,10 Euro würden allerdings weitere Abschläge auf 438,40 Euro drohen, wo es sich lohnen würde, die Aktie einzusammeln.

Kurse oberhalb von 537,50 Euro würden für einen unmittelbaren Test der Jahreshochs bei 571,80 Euro sprechen, ein weiteres Ziel darüber könnte auf mittelfristiger Basis um 614,80 Euro angesteuert werden. Bei Interesse könnte hierauf ein Investment beispielshalber über das Open End Turbo Long Zertifikat abgeschlossen werden, in der Summe würde sich eine Renditechance von 180 Prozent ergeben. Ziele für den Schein seien bei 13,43 und 17,73 Euro errechnet worden. Eine Verlustbegrenzung sollte natürlich nicht fehlen, vorläufig aber auch das Niveau des 50-Tage-Durchschnitts bei aktuell 496,80 Euro nicht überschreiten. Im Schein würde sich ein entsprechender Stopp-Kurs von 5,93 Euro ergeben. Wegen des steilen Anstiegs der letzten Monate könnte das Papier jedoch etwas an Performance einbüßen. (Ausgabe vom 09.07.2024) (10.07.2024/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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