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Analysen - Ausland
25.07.2003
BWT halten
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktien von BWT (ISIN AT0000737705/ WKN 884042) weiterhin mit "halten" ein.

Die BWT müsse erneut einen Rückschlag im zyklischen AST-Bereich (das internationale Projektgeschäft) im Segment Halbleiterindustrie hinnehmen und habe eine Gewinnwarnung für das laufende Jahr 2003 abgegeben. Wie eigentlich schon in den Q1-Zahlen und dem zurückhaltenden Ausblick im Frühjahr angeklungen sei, verzögere sich eine Erholung des Marktes für Halbleiterausrüstung weiter. Hinzu komme ein schwacher USD, der Mitbewerber begünstige. Die Unterauslastung habe das Management zu einer drastischen Kapazitätsreduktion bei der Schweizer Tochter Christ veranlasst (Abbau von 60 Mitarbeitern).

Aufgrund dieser Belastungen erwarte der Vorstand ein Nettoergebnis von EUR 7,5 Mio. (letzte Schätzung der Erste Bank habe bei EUR 17,6 Mio. gelegen) für 2003. Trotz der exzellenten Performance eines Großteils der Geschäftseinheiten der Gruppe komme BWT wieder durch das seit Jahren darniederliegende Halbleitergeschäft unter Druck. Mit der Anpassung an den unteren Rand der notwendigen kritischen Größe für dieses Geschäft werde zwar aktiv an das chronische Problem herangegangen, eine aus Sicht der Erste Bank notwendige nachhaltige Marktbereinigung stehe aber (noch) aus. Die Unterauslastung in diesem Bereich sollte bis in das 4. Quartal ergebnismäßig spürbar bleiben, womit die Analysten der Erste Bank einen raschen Rebound der Aktie nicht erwarten.

Die Analysten der Erste Bank überarbeiten ihre Gewinnschätzungen für BWT, bleiben aber bei ihrer Empfehlung "halten".


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