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Analysen - Ausland
25.11.2003
Johnson & Johnson neutral
Merrill Lynch

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Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch bewerten die Aktie des US-amerikanischen Medizintechnologieunternehmens Johnson & Johnson (ISIN US4781601046/ WKN 853260) nach wie vor mit "neutral".

Zwischen Johnson & Johnson und Mylan laufe ein Rechtsstreit, da Mylan einen Neuzulassungsantrag für die transdermale Gabe von Fentanyl, Duragesic eingereicht habe. Mylan sei der Ansicht, dass Johnson & Johnson die Klage zu spät eingereicht habe und plane daher, sein System im Juli 2004 auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen sei zwar in der Lage, ein Generikum sofort auf den Markt zu bringen, die Analysten von Merrill Lynch seien jedoch der Ansicht, dass Mylan den Ausgang des Rechtsstreits abwarten werde.

Der Richter habe schon angekündigt, dass es wohl vor Ablauf des Jahres keine Entscheidung geben werde und man rechne jetzt mit Januar. Duragesic werde in 2003 circa 1,6 Mrd. USD generieren und mache damit nur 4% der Umsätze von Johnson & Johnson aus. Ohne generische Konkurrenz werde der Duragesic-Umsatz in 2004 wohl 15-20% auf ca. 1,8 Mrd. USD steigen, davon circa 1 Mrd. USD in den USA. Wahrscheinlich sei jedoch ein Sinken um 30% auf 725 Mio. USD in 2005. Die EPS-Prognose für 2003 und 2004 liege bei 2,65 und 3,00 USD.

Vor diesem Hintergrund halten die Börsenexperten von Merrill Lynch weiterhin an ihrer neutralen Bewertung der unterdurchschnittlich volatilen Aktie von Johnson & Johnson fest.


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