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News - Ausland
27.04.2000
EVN Gaspreiserhöhung
Ad hoc

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Der rasante Anstieg des Öl- und in Folge auch des Gaspreises macht nun eine Anpassung der EVN (AT0000741053) Gaspreise mit Wirkung vom 1. Mai 2000 für alle Tarif- und Sondervertragskunden um 4 g/kWh (zzgl. USt) erforderlich. Damit werden allerdings nur rund zwei Drittel der aktuellen tatsächlichen Mehrkosten an die Kunden weitergegeben, da die EVN mittelfristig einen deutlichen Rückgang der derzeitigen Einstandspreise erwartet. Durch den Zeitpunkt der Preisanpassung nach Ende der diesjährigen Heizperiode sind die Auswirkungen für Haushaltskunden in den nächsten Monaten gering.

Die EVN trägt damit der Preisentwicklung auf den internationalen Märkten Rechnung, wie das vor ihr schon andere österreichische Gasversorger getan haben bzw. wie dies aufgrund vertraglicher Indexanpassungen automatisch bereits erfolgt ist.

EVN bietet ihren Kunden stabile Preise und ist bemüht, kurzfristige Schwankungen abzufedern. Letzte EVN Gaspreisänderung war, abgesehen von einer Meßpreisanpassung im Dezember 1999, eine Preissenkung im August 1992. Die EVN Gaspreise liegen österreichweit im guten Mittelfeld.

Die Konkurrenzbrennstoffe liegen bereits seit geraumer Zeit auf wesentlich höherem Niveau. So ist derzeit Heizöl extra leicht um 29,3 % teurer als 1992, wobei diese Erhöhung im wesentlichen in den zurückliegenden 12 Monaten erfolgte. Superbenzin verteuerte sich im selben Zeitraum ebenfalls um 29 %. Der Verbraucherpreisindex stieg um rund 15 %. Im Vergleich dazu hat sich der Einkaufspreis der EVN für Erdgas hingegen um 56,1 % verteuert. Dafür ist neben der internationalen Preiserhöhung vor allem auch der Kaufkraftverlust des Schilling bzw. des Euro gegenüber dem US-Dollar verantwortlich.


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