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Analysen - Ausland
10.02.2004
EVN neutral
Raiffeisen Centrobank

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Klára Székffy, Analystin der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von EVN (ISIN AT0000741053/ WKN 878279) weiterhin mit "neutral" ein.

Für 2003/04 erwarte man einen Umsatzanstieg von 1.082 Mio. EUR auf 1.201 Mio. EUR. Aufgrund der Preiserhöhung rechne man mit einer Steigerung der Stromerlöse um etwa 8%. Der Gaserlös werde infolge der strukturellen Änderung des EVN-Konzerns leicht sinken. Die neue Abfallverwertungsanlage werde dem Gruppenumsatz etwa 26 Mio. EUR und die WTE-Gruppe 68 Mio. EUR beitragen.

Man rechne mit einem deutlichen Anstieg der Personalkosten von 199 Mio. EUR auf etwa 202 Mio. EUR. Dies sei auf die Konsolidierung der WTE-Gruppe zurückzuführen. Der EVN-Personalstand werde sich um etwa 300 auf 2.600 erhöhen. EVN habe die Bankverbindlichkeiten der WTE übernommen. Infolgedessen habe man in dem Modell mit einer Erhöhung der Nettoverschuldung um 80 Mio. EUR gerechnet. Aufgrund der geplanten KöSt-Senkung habe man 2004/05 mit einem effektiven Steuersatz von 27% gerechnet.

Auf Basis der Gewinnschätzungen 2003/04 und 2004/05 werde EVN mit einem KGV von 17,5 bzw. 16,0 bewertet. Im Vergleich zur Peer Group ergebe sich ein deutlicher Aufschlag von 28% bzw. 26%. Aufgrund der Kennzahl EV/EBITDA sei EVN um 10% bzw. 12% überbewertet. Auf Basis der Multiple EV/Umsatz sei die EVN Aktie gegenüber der Peer Group fair bewertet. Auf Basis der Kennzahl Kurs/Buchwert ergebe sich ein Abschlag von 25%. Die EBIT-Marge der EVN-Gruppe von 11% habe um etwa 10% unter dem Peer Group-Durchschnitt gelegen.

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank behalten ihre "neutral"-Empfehlung für die Aktie von EVN bei.



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