|
Analysen - Ausland
|
01.04.2004
Heinz kaufen
FOCUS-MONEY
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Das Anlegermagazin "Focus Money" empfiehlt derzeit ein Engagement in die Aktien von Heinz (ISIN US4230741039/ WKN 851291).
Die Anfragen hätten sich in der Konzernzentrale gehäuft. "Im Licht einiger irreführender Spekulationen möchte HJ Heinz klarstellen, dass weder Miss Teresa Heinz Kerry noch Senator John Kerry noch ein Mitglied deren Familie eine Rolle im Unternehmen spielen", habe die Presseabteilung verlautbart, in der pikanterweise auch noch ein gewisser Herr Kennedy sitze.
Die Heinz-Erbin, Ehefrau des demokratischen Präsidentschaftskandidaten, besitze weniger als vier Prozent der Heinz-Aktien. 1995 habe ihre Familie ihre Anteile weitgehend verkauft - um zu diversifizieren. Da müssten die Anlageberater schon gut gelegen haben, um die Performance der Ketchup-Aktie zu schlagen.
Nach Angaben von Konzernchef William R. Johnson wolle Heinz im Geschäftsjahr 2004 um acht bis neun Prozent wachsen. Das würde einen Gewinn je Aktie zwischen 2,19 und 2,21 Dollar bedeuten. Der freie Cashflow solle ein Rekordniveau von bis zu 1 Milliarde Dollar erreichen.
Der Ketchup-Produzent, der 60 Prozent seines Umsatzes außerhalb der USA erwirtschafte, profitiere vom schwachen Dollar. Allein drei Viertel des Umsatzplus von acht Prozent im jüngsten Quartal würden auf Wahrungsgewinne entfallen. Dieser Trend sollte auch in den kommenden Monaten anhalten - zumal der Ketchup-Umsatz in Europa zweistellig zugelegt habe und Heinz sein asiatisches Standbein weiter ausbauen wolle.
Mit rund drei Prozent Dividendenrendite eignet sich nach Ansicht des Anlegermagazins "Focus Money" die Heinz-Aktie für langfristig orientierte Anleger, die auf eine defensive Aktie aus dem Nahrungsmittelbereich setzen wollen.
|