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Analysen - Ausland
28.05.2004
EVN halten
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie von EVN (ISIN AT0000741053/ WKN 878279) nach wie vor mit "halten" ein.

Starke, über den Erwartungen liegende Halbjahreszahlen habe diese Woche der niederösterreichische Versorger EVN veröffentlicht. Während der Umsatz mit EUR 687 Mio. nahezu identisch mit dem des Vorjahres gewesen sei, habe das EBIT um 11% auf EUR 154 Mio., das Vorsteuerergebnis um 15% auf EUR 167 Mio. und das Konzernergebnis nach Steuern (EUR 118 Mio.) gar um 21% gesteigert werden können. Im operativen Bereich habe sich das verstärkte Engagement in den relativ neuen Geschäftsfeldern Wasser (Akquisition des Wassertechnikunternehmens WTE im Vorjahr) und Abfall (voller Start der Müllverbrennungsanlage in Dürnrohr) deutlich positiv ausgewirkt. Der Ausblick des Managements für das Gesamtjahr klinge gut: Trotz Wegfalls positiver Einmaleffekte sollte das Ergebnis für das Gesamtjahr 2003/04 über dem des Vorjahres liegen.

Die Analysten hätten ihre Schätzungen an diese Guidance angepasst und entsprechend angehoben: Für heute erwarte man nun einen Gewinn pro Aktie von EUR 2,75, für 2004/05 von EUR 3,03. 2004/05 werde von einer Senkung der Gasnetztarife belastet sein; positiv würden sich aber der Start der österreichischen Stromlösung sowie die KÖSt-Senkung auswirken. Im Vergleich zur Peer Group sehe die Bewertung der EVN nicht sonderlich attraktiv aus, optimistischer stimme die DCF-Bewertung. In Summe sehe man die Aktie nur sehr leicht unterbewertet und hebe das Kursziel daher von EUR 41 auf EUR 46 an.

Die Analysten der Erste Bank bleiben bei ihrer "halten"-Empfehlung für die EVN-Aktie.


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