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Analysen - Ausland
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25.08.2000
Citrix spekulativ kaufen
Frankfurter Börsenbrief
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Citrix Systems (WKN 898407) ist eines jener bekannten Gewinnwarnungs-Opfer der letzten Zeit, berichten die Analysten der „Frankfurter Börsenbriefe“.
Nachdem das Management mitgeteilt habe, das man die Prognosen für das 2. Quartal 2000 nicht erreichen werde sei der Kurs in nur 2 Tagen von 63 auf 20 US$ „niedergeprügelt“ worden. Im März diesen Jahres habe die Aktie mit 122 US$ noch ihr All-time-high gesehen.
Bei einem Umsatzplus von 12% auf 106,1 Mio. US$ habe man schließlich 10 Cent (nach 18 Cent) Gewinn pro Aktie gemeldet. Das sei auf 12 Monats-Sicht noch immer eine Gewinnsteigerung von 57 auf 68 Cent und ein Umsatzwachstum von 322,5 auf 545,7 Mio. US$ gewesen. Allerdings verpuffte diese Berechnung an der Börse genau wie das Joint-Venture mit der Beijing Stone Investment.
Damit sei für die Aktie das Schlimmste aber überstanden und man habe zum langfristig lukrativen chinesischen Markt einen Fuß in der Tür. Auch der Abwärtstrend sei gebrochen, was man allerdings nur als ersten Zeichen für keine weiteren Tiefstkurse deuten könne.
Auf Basis der extrem reduzierten Gewinntaxen und dem KGV von 30 sei die Aktie recht billig, vorausgesetzt Citrix könne in 2001 an seine alten Wachstumsraten anknüpfen. Daher rate man spekulativen Anlegern zu einem Einstieg zwischen 23 und 20,50 US$. Als Stop-Kurs solle man sich 17 US$ vormerken.
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