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Analysen - DAX 100
04.09.2000
Sixt Downagrade
HSBC Trinkaus & Burkhardt

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Die Analysten des Bankhauses HSBC Trinkaus & Burkhardt stufen die Aktie des Autovermieters Sixt (WKN 723132) von „Halten“ auf „Reduzieren“ herunter.

Nach der guten Kursentwicklung im August erwartet der zuständige Analyst Burkhard Sawazki nach Veröffentlichung der Halbjahreszahlen einen Rückgang auf das Niveau von 22 Euro. Die Zahlen seien enttäuschend ausgefallen, da die Gesellschaft es erneut nicht geschafft hätte, die eigenen Prognosen zu erreichen. Die vom Unternehmen angeführten Integrationskosten für die im Februar akquirierte britische United Kenning Rental Group seien keineswegs unvorhersehbar gewesen.

Auch die Umsatzzahlen hätten die Schätzungen geringfügig verfehlt. Doch sei der Umsatz bei einem Autovermieter eine weniger aussagekräftige Größe, da der Wert durch den Kauf von Fahrzeugen oft verzehrt würde. Der Wettbewerbsdruck im Vermietungsgeschäft sei nach wie vor hoch, so dass die Preise nicht in dem Maße erhöht würden, wie die Kosten zugelegt hätten. Das Kerngeschäft, der Verkauf von Fahrzeugen, würde unverändert an dem überlasteten Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland belastet. Das Leasing-Geschäft entwickele sich gut, allerdings sei diese Geschäftssparte im Konzern von geringerer Bedeutung.

Für die Jahre 2000 und 2001 rechnen die Experten mit einem Ergebnis je Aktie von 0,92 Euro und 1,18 Euro.

Der Anleger sollte seine Bestände bezüglich des MDAX-Titels verringern.



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