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Analysen - DAX 100
06.12.2004
Deutsche Bank neutral
Merrill Lynch

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Die Analysten von Merrill Lynch bewerten das Wertpapier der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) nach wie vor mit "neutral".

Die Analysten von Merrill Lynch würden an ihren Finanzprognosen für die Deutsche Bank einige Veränderungen vornehmen. Grund für die Veränderungen sei vor allem die derzeitige Schwäche des US-Dollars. So werde die Gewinnprognose für das Finanzjahr 2005 um 1% und die Gewinnprognose für das Finanzjahr 2006 um 1,5% reduziert. Neben den Auswirkungen der Dollarschwäche, die auch durch Kostensenkungsprogramme der Deutschen Bank nicht kompensiert werden könnten, würden auch der schwache makroökonomische Erwartungshorizont und das Ausbleiben von Zinserhöhungen durch die EZB zu negativeren Erwartungen beitragen.

Nach Ansicht der Analysten von Merrill Lynch werde die Deutsche Bank bis zum Februar 2005 Kostensenkungen in Höhe von etwa 750 Mio. EUR erreichen können. Letzte Woche habe die Bank angekündigt, weitere 2.000 Stellen zu streichen. Derweil liege die EPS-Prognose für das Finanzjahr 2004 bei 4,53 EUR. Für das Finanzjahr 2005 würden die Analysten von Merrill Lynch nun von einem EPS in Höhe von 5,80 EUR ausgehen.

Daher halten die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch weiterhin an ihrem neutralen Rating für die durchschnittlich volatile Aktie der Deutschen Bank fest.


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