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Analysen - DAX 100
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08.12.2004
Deutsche Bank "strong buy"
SEB
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www.optionsscheinecheck.de
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Der Analyst Manfred Jakob von der SEB bewertet die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) im aktuellen "AnlageFlash" mit "strong buy".
Die größte deutsche börsennotierte Universal-Bank befinde sich auch mit ihrem Bereich Vermögensverwaltung in einer tiefgreifenden Reorganisationsphase. So sei jüngst bekannt geworden, dass der seit Oktober amtierende Leiter des Geschäftsbereiches Asset Management, Kevin Parker, den gesamten Bereich weltweit neu aufstelle. Es sei geplant, die Vermögensverwaltung zukünftig produktorientiert zu gliedern. Dabei seien drei Geschäftsbereiche vorgesehen. Dies seien zum einen die Publikumfonds, inklusive der DWS und Scudder, sowie der "Institutional Fixed Income & Equity“-Bereich und der Bereich "Alternative Investments“.
Zu Letzterem würden u. a. das zukunftsträchtige Geschäftsfeld mit Hedgefonds und alternativen Investments gehören. Im Bereich festverzinsliche Anlagen gehöre die Deutsche Bank bekanntlich zu den Top drei weltweit. Bemerkenswert sei dabei, dass das Europa-Geschäft künftig von Frankfurt aus und nicht wie bisher von London aus gesteuert werden solle. Wie darüber hinaus bekannt gegeben worden sei, habe die Deutsche Bank in Großbritannien in den letzten Monaten hohe Abflüsse im Fondsgeschäft mit Institutionellen hinnehmen müssen.
Damit gleiche die Deutsche Bank in nahezu allen Geschäftsfeldern derzeit einer Großbaustelle, nachdem gerade auch der Bereich Corporate & Investments sowie das deutsche Privatkundengeschäft ebenso eine größere Restrukturierung erfahren würden. Die Deutsche Bank werde sich somit in allen Bereichen effizienter als bisher aufstellen und sich dabei wieder mehr auf Kontinentaleuropa besinnen. Die Aktie sei mit einem 2005er KGV von 11 unverändert günstig bewertet - gerade als Marktführer.
Die Analysten der SEB bestätigen ihr bisheriges 12-Monats-Kursziel von 82 EUR und bewerten die Deutsche Bank-Aktie mit "strong buy".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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