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Analysen - Ausland
17.10.2000
Enel Underperformer
Merck Finck & Co.

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Nach Berichten der Privatbankiers Merck Finck & Co wird sich die Privatisierung von Enel (WKN 928624) beschleunigen.

Die italienischen Unternehmen Acea, Aem Milano und Aem Torino sowie das schweizer Unternehmen Atel hätten am Montag ein Konsortium gebildet, um für ein Kraftwerk von Enel ein Gebot abzugeben. Alle vier Unternehmen würden 25% am neuen Joint Venture halten, wobei weitere Partner in das Konsortium aufgenommen werden könnten. Gemäß des italienischen Gesetzes zur Privatisierung sei Enel gezwungen, 15.000 MW an Kapazität abzubauen. Als erstes stünden Interpower (2.600 MW), Elettrogen (5.400 MW) und Eurogen (7.000 MW) zum Verkauf bereit. Der Verkauf der Anlagen müsse bis 2003 erfolgt sein, jedoch wollen die italienischen Finanzbehörden die Liberalisierung des Marktes vorantreiben. Daher könnten Interessenten bis zum 10. November Angebote für Elettrogen abgeben.

Die Analysten von Merck Finck & Co bleiben bei ihrer Bewertung von Enel. Der Konkurrenzkampf auf dem italienischen Strommarkt werde es Enel schwer machen, die führende Position zu halten. Daher bleibt Enel weiterhin „Underperformer“.


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