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Analysen - Ausland
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18.01.2005
Philips unter 18 Euro Short gehen
Performaxx-Anlegerbrief
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" empfehlen unterhalb von 18 Euro den Aufbau von Short-Positionen (ISIN DE000CB1DL42/ WKN CB1DL4) auf die Aktie von Philips Electronics (ISIN NL0000009538/ WKN 940602).
Dem niederländischen Unternehmen sei es in den letzten Quartalen gelungen, die Lage zu stabilisieren und einen verhalten optimistischen Ausblick für fundamental orientierte Investoren zu schaffen. Doch weitere Skepsis und Unsicherheit trage das aktuelle Chartbild in sich.
Momentan würden die Kurse in Richtung der unteren Rechteckslinie streben und könnten bei einem Durchbruch ein zyklisches Verkaufssignal auslösen. Insgesamt wäre derart mit einer negativen Auflösung des momentanen Rechtecks mit weiter fallenden Kursen bis mindestens in den Bereich von 16 Euro zu rechnen. Auf diesem Level träfen die Kurse auf einen mehrjährigen Aufwärtstrend, der als vorgelagerte Unterstützung vor dem eigentlich markanten Unterstützungs- bzw. Zielgebiet bei 14,50 Euro fungiere.
Sollte diese signifikante Unterstützungszone fallen, würden selbst die knapp darunter liegenden Mehrjahrestiefs aus dem Jahr 2003 den weiteren Fortschritt der langfristigen Baisse, gestartet nach dem Hype 2000, nicht mehr stoppen können. Ein sehr düsteres Szenario auf mittelfristige Sicht - doch noch sei nichts verloren und ein weiterer Kursanstieg möglich, sobald es den Notierungen des Elektronikkonzerns gelinge, den signifikanten Widerstand bei 20 Euro für ein nachhaltiges Long-Signal zu gewinnen.
Hinsichtlich der charttechnischen Ausgangssituation würden die Experten die Anteilsscheine von Philips sehr zwiespältig bzw. tendenziell weiter schwächer sehen und von fallenden Kursen ausgehen, sollte das charttechnische Verkaufssignal mit Bruch der Marke von 18 Euro in Kraft treten. Ob mittelfristig jedoch gleich ein Test der Zielzone von 14,50 Euro ins Haus stehe, hänge einzig und allein vom noch verbleibenden Aufwärtstrend bei 16 Euro ab. Diesem Szenario entsprechend könnten pro-zyklisch ausgerichtete Trader unterhalb von 18 Euro den Aufbau einer Short-Position erwägen.
Hierfür eignet sich nach Meinung der Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" beispielsweise der von der Commerzbank lancierte Put-Optionsschein auf die Philips-Aktie. Das Short-Derivat sollte jedoch mit einem Stopp-Loss-Limit abgesichert werden und eine maximale Positionsgröße von 5 bis 8% des Portfolios nicht überschreiten.
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