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Analysen - Ausland
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19.12.2000
Oracle zu teuer
Berliner Börsenbrief
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Von einer Investition in die Aktie der Oracle Corporation (WKN 871460) raten die Wertpapierexperten vom Berliner Börsenbrief ab.
Da der Softwarekonzern nur im geringen Maße von der Nachfrageentwicklung im Endkundenbereich abhängig sei, bleibe Oracle länger als die Konkurrenz von der Abschwächung der Wirtschaft in Amerika verschont.
Mit einem Umsatzzuwachs in Höhe von 15% auf 2,66 Milliarden USD und einer Gewinnsteigerung von 62% auf 622,8 Millionen USD habe der Konzern im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Markterwartungen geschlagen. Hauptsächlich interne Einsparungen hätten das starke Ergebniswachstum ermöglicht.
Nach Angaben des Finanzvorstandes werde sich die Abschwächung der Wirtschaft nicht negativ auf deren Geschäft auswirken. Die Produkte würden Firmen helfen, Kosten einzusparen und dieser Fakt sei aktueller denn je, so die Begründung. Allerdings teile der Markt die Ansicht nicht unbedingt.
Das Researchteam erachte die Begründung als grundsätzlich richtig, gehe aber dennoch von einer Abschwächung des Umsatzwachstums aus. Die nächsten Quartale würden dies zeigen. Von einem Engagement sollte daher abgesehen werden, so die Aktienexperten.
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