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News - Ausland
19.12.2000
Cisco höhere Forderungsausfälle
BörseGo

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Wie BoerseGo berichtet, hat Cisco Systems (WKN 878841) für das erste Quartal 2001 275 Mio. US-Dollar für mögliche uneinbringliche Forderungen beiseite gelegt. Dieser Wert ist damit dreimal so hoch wie im Vorjahr. Diese Entwicklung bekräftigt viele Analysten in Ihrer Meinung, daß Cisco und Unternehmen wie Nortel und Lucent von möglichen Liquiditätsengpässen von Telefongesellschaften und ISPs betroffen sein könnten.

Zwar konnte Cisco auch dieses Jahr seine Verkäufe um rund 50 % steigern - fraglich ist nun nur noch, ob die abnehmenden Telefongesellschaften diese Käufe auch finanzieren können.

Tim Luke, Analyst bei Lehman Brothers, sieht hingegen wenig Grund zur Sorge. Auf Grund der gestiegenen Verkäufe sei es ein ganz normaler Vorgang, daß auch der Posten für mögliche uneinbringliche Forderungen zunehmen würde. Zudem sei eine Summe von 275 Mio. US-Dollar für Cisco gerade zu Peanuts. Zum Ende des ersten Quartals hätte Cisco z.B. rund 6,39 Mrd. Dollar in Bar und in kurzfristigen Investements zur Verfügung gehabt. Finanzielle Engpässe bei Cisco durch nicht bezahlte Rechnungen dürften daher nicht zu befürchten sein.


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