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Analysen - Ausland
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28.12.2000
GlaxoSmithKline Marketperformer
WGZ-Bank
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Seit gestern werden die Aktien des fusionierten britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (WKN 940561) gehandelt, berichten die Analysten der WGZ-Bank.
Fast drei Jahre nach dem ersten Fusionsvorhaben habe nunmehr nach zahlreichen Verzögerungen der zweite, im Januar dieses Jahres bekannt gegebene Versuch umgesetzt werden können. Aufgrund der komplementären Positionierung (Glaxo: Virenbekämpfung, Asthma, Migräne; SmithKline: Antibiotika, Antidepressiva, Diabetes, Impfstoffe) würden die Analysten der WGZ-Bank den Merger unverändert positiv sehen.
Mit einem Weltmarktanteil von 7,3% sowie einem R&D-Budget von 2,3 Mrd. £ steige das Unternehmen zum führenden Pharmakonzern auf. Nach den Rückschlägen für Glaxo’s IBS-Medikament Lotronex und SmithKline’s Asthma-Mittels Ariflo würden derzeit jedoch weiter die Unsicherheit bzgl. potentieller neuer Blockbuster belasten. Zudem würden die Analysten keine zusätzlichen Impulse aus der in den vergangenen Monaten zu beobachtenden Sektorrotation zugunsten defensiver Branchen mehr erwarten.
Die WGZ-Bank Analysten würden daher ihre bisherigen Marketperformer-Einstufungen für Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham auf die neue GlaxoSmithKline übertragen.
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