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Analysen - Ausland
08.01.2001
Autonomy kaufen
Hornblower Fischer

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Die Aktie des britischen Softwareunternehmens Autonomy (WKN 915400) ist in den zurückliegenden Monaten schwer unter Beschuss geraten; berichten die Analysten von Hornblower Fischer.

Seit Oktober hätte sich das Papier im Zuge der Schwäche an der US-Technologiebörse Nasdaq und negativer Kommentare zu US-Unternehmen im Bereich der Internet-Infrastruktur mehr als halbiert. Angesichts der technologischen Führungsposition und der weiterhin guten fundamentalen Aussichten der seit dem Juli 1998 an der Easdaq gelisteten Aktie, würden die Analysten die deutliche Korrektur für ungerechtfertigt halten und die Aktie erstmalig auf Kaufen einstufen.

Autonomy biete Softwarelösungen im Wissens-Management an. Die von der Gesellschaft gelieferte Infrastruktur-Technologie ermögliche die völlige Automatisierung unstrukturierter Daten. Diese wiederum biete Benutzern den Vorteil, Daten unabhängig von der Ursprungsquelle oder des Formats zu analysieren, präzise zu kategorisieren und zu verknüpfen. Die Analysten würden glauben, dass es Autonomy gelingen werde, bei dieser Technologie Standards zu setzen. Diese wären vergleichbar wie Oracle im Bereich der Datenbanksoftware. Das zukünftige Wachstum werde vor allem dadurch angetrieben, dass die Lösung in mehr als dreißig OEM-Softwareprodukten eingesetzt werde.

Man halte Autonomy angesichts des Wettbewerbsvorteils und der damit geschaffenen hohen Markteintrittsbarrieren, sowie einer Vielzahl strategischer Partnerschaften, für ein aussichtsreiches Investment. Nicht zuletzt durch den im Zusammenhang mit der unverändert hohen Nachfrage erwarteten Umsatzstrom, sollte der Aktie den nötigen Auftrieb verleihen. Die Umsatzsteigerung im Dritten Quartal 2000 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 197% habe die Börse ignoriert. Nach etwa 64 Mio. Euro im vergangenen Jahr sollte der Umsatz 2001 auf bis zu 100 Mio. Euro steigen.


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