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Analysen - Ausland
23.01.2001
Erste Bank mit "Osterweiterung"
Der Aktionär

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Die Analysten des Anlegermagazins „Der Aktionär“ berichten, dass die ERSTE BANK (WKN 909943) das Potenzial der mittel- und osteuropäischen Reformstaaten erkannt hat und davon profitiert.

Die Marktposition der Wiener sei beachtlich. Sowohl in Tschechien als auch in der Slowakei und Österreich belaufe sich der Marktanteil auf circa 30 Prozent. Lediglich in Ungarn und Kroatien liege man hier noch unter 10 Prozent. Durch die hohe Kundenzahl könne die Erste Bank besonders beim Zukauf von speziellen Finanzdienstleistungen über den Markt hohe Kostensenkungspotenziale realisieren, weil keine teueren und personalintensiven Spezialabteilungen aufgebaut werden müssten. Außerdem mache das große Kundenportfolio die Bankgesellschaft ganz besonders attraktiv für Versicherungen, Fondsgesellschaften und diverse andere Produzenten von Finanzprodukten. Die Erste Bank könne damit eine immer umfangreichere Produktpalette anbieten, die dann besonders kostengünstig zugekauft werden könne.

Die günstigen Kostenstrukturen und das forcierte Wachstum in Osteuropa dürften sich äußerst positiv auf die Eigenkapitalverzinsung auswirken. Analysten würden hier von einer Steigerung von 12,6 Prozent in 2001 auf 14,9 Prozent in 2002 ausgehen. Mit einem 2001er Kurs/Gewinn-Verhältnis von 11 halten die Experten von „Der Aktionär“ die Erste Bank für attraktiv bewertet. Insbesondere die Beteiligung an der Slovenska Sporitelna sei noch nicht vollständig im Aktienkurs enthalten. Man empfehlen daher dem Anleger, eine erste Position aufzubauen.


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