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Analysen - Ausland
30.01.2001
Cap Gemini kaufen
Hornblower Fischer

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Europas größter IT-Dienstleister, Cap Gemini (CGEY) (WKN 869858), hat nach der schwierigen Integration von Ernst & Young zu alter Stärke zurückgefunden, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.

Die im abgelaufenen Jahr vollzogene Übernahme des Beratungsgeschäfts der Consulting Company habe sich nach skeptischen Kommentaren einzelner Experten im nachhinein als strategischer Schachzug erwiesen. Dies würden die kürzlich vorgelegten Zahlen für das Jahr 2000 sowie für das vergangene Quartal belegen. Inklusive Ernst & Young seien die Umsätze im Q4 um 22% auf 2,32 Mrd. Euro gesteigert worden. Gut zulegen habe Cap Gemini auch im Jahr 2000 können. Während der Pro-Forma-Umsatz um rund 10% auf 8,46 Mrd. Euro verbessert werden konnte, sei der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 13% auf 890 Mio. Euro gestiegen. Gegenüber 1999 hätten auch die Margen auf 10,5% (10,2%) leicht verbessert werden können.

Der IT-Dienstleister habe durch hinzu gewonnene Großkunden, wie J.P. Morgan Chase und Renault profitieren können. Gleichzeitig habe CGEY Marktanteile von kleineren Internetfirmen hinzugewonnen. Im vierten Quartal habe die Gruppe angesichts verstärkter Nachfrage nach Software-Produkten vor allem in Skandinavien und England eine gute Performance erzielen können. Unsere Zuversicht werde zusätzlich dadurch gestärkt, dass CGEY für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von 14%, nach 12,8% im Q4 in Aussicht gestellt habe. Als größtes Risiko könnte sich aber eine deutliche Verschlechterung des konjunkturellen Umfelds im ersten Halbjahr in den USA herausstellen, zumal die Gruppe dort ein Drittel der Einnahmen generiere.

Da die Analysten von Hornblower Fischer aber in der zweiten Jahreshälfte von einer leichten Belebung der US-Wirtschaft ausgehen würden und die Wachstumsziele erhöht wurden, würde man die Aktie von akkumulieren auf kaufen hochstufen und rate die charttechnisch aussichtsreiche Aktie zu kaufen. Auf Sicht von sechs Monaten würden die Analysten von Hornblower Fischer dem Papier ein Kurspotenzial von bis zu 15% zutrauen.


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