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News - Neuer Markt
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01.03.2001
LPKF gute Aussichten
Newsletter Börsetipps
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LPKF Laser & Electronics AG (WKN 645000), heißt dieses hochtechnische Unternehmen aus Garbsen bei Hannover, das als Vertreter des Neuen Marktes auch wirklich von Anfang an den Geist dieses Marktsegments verkörpert, berichten die Experten des „Newsletter Börsetipps“.
In der Tat liege der Gegenstand von LPKF für den Laien im technischen „Hardcore-Bereich“. Das Unternehmen zähle international zu den Marktführern auf dem Gebiet lasergestützter Anwendungstechnologien für die moderne Mikroelektronik.
Ein paar Hauptaktivitäten seien hier veranschaulicht: Hauptgeschäftsfeld des Unternehmens sei das Rapid Prototyping von Leiterplatten und deren Schaltkreisen, z.B. für Handys. LPKF biete ein System an zur umweltschonenden Herstellung mittels Laser (ohne Chemikalien) und ohne externe Auftragsvergabe um von der Konzeptionierung bis zum Endprodukt alle Schritte selbst abzuwickeln zu können. Weiter sei LPKF hier zudem in der sogenannten Multilayer-Technologie führend, also des mehrlagigen Schichtens und Durchkontaktierens von Leiterplatten, was beim Prototyping bisher nicht wirtschaftlich zu realisieren gewesen sei.
In einem weiteren Bereich sei ein Durchbruch beim Einsatz von Lasern bei sogenannten SMD-Stencils gelungen, also präzisen Metallschablonen, die das Bedrucken von Leiterplatten mit Lotpaste möglich machen würden. Weltweit werde heute noch schwerpunktmäßig die Plattenproduktion im Ätzverfahren mittels Chemikalien gehandhabt. Mit Systemen von LPKF sei man insbesondere durch die höhere Präzision in der Lage, auf Chemie zu verzichten und zugleich die Ausschussrate stark zu senken.
LPKF habe sich ferner mit 19,8 Prozent am Grundkapital von EUR 50.000 der Laserquipment AG, Erlangen beteiligt. Das Start-up Unternehmen sei Ende 2000 gegründet worden. In Zukunft beabsichtige LPKF, zweidimensionale und dreidimensionale Systemlösungen für das Laserstrahl-Kunststoffschweißen zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben und ermögliche damit die Umsetzung innovativer, laserbasierter Konzepte zur Materialbearbeitung für ein breites Anwendungsfeld in einem, wie es heiße, aufnahmebereiten und äußerst interessierten, internationalen Markt der Automobil-, Telekommunikations- und Consumer Electronics Industrie.
Bei 38 Mio. DM Umsatz sei mit den 122 Mitarbeitern in 1999 ein Cash-Flow von 7,6 Mio. DM erzielt (Vorjahr 5,4 Mio. DM) worden, sodass sich ein EBIT von 9,5 Mio. DM ergeben habe. Das Konzern-Ergebnis sei von 2,8 auf 4,4 Mio. DM gestiegen. Die Planzahlen würden bis 2002 eine Umsatzsteigerung von bis zu 126 Mio. DM ergeben, was einer Verdreifachung entspräche. Die EBIT-Prognose liege nach 9,5 Mio. DM in 1999 für das Jahr 2000 bei 12 und die folgenden Jahre bei 25,6 und 39,6 Millionen DM. Die Umsatzrendite solle von 18,9 in diesem Jahr auf 20% in 2002 steigen, der Gewinn pro Aktie sich von 7,80 auf 12,11 DM bis 2002 erhöhen. Diese Aussichten würden sich nun wirklich sehen lassen können.
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