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News - Ausland
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15.07.2005
Erste Bank unterschreibt Kaufvertrag für 83,28 Prozent an Novosadska banka
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Die Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) hat am Freitag den Kaufvertrag über den Erwerb von 83,28 Prozent der Aktien an der Novosadska banka a.d., Novi Sad, (Novosadska banka) von der Republik Serbien unterzeichnet.
Die Erste Bank war von der zuständigen serbischen Behörde BRA am 18. Mai 2005 als bevorzugter Bieter ausgewählt worden. Die Transaktion unterliegt noch der Genehmigung durch die österreichische Finanzaufsichtsbehörde und soll voraussichtlich bis Ende Juli 2005 abgeschlossen sein.
Gemäß dem Kaufvertrag bezahlt die Erste Bank für den 83,28-prozentigen Anteil 73,17 Mio. Euro, sodass sich ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 3,3x ergibt. Nach Abschluss der Transaktion wird die Erste Bank ein Angebot zum Kauf der restlichen 16,72 Prozent Aktien an der Novosadska banka unterbreiten, die sich gegenwärtig im Streubesitz von über 2.000 Minderheitsaktionären befinden. Dabei wird den Kleinaktionären derselbe Preis angeboten werden, den die Erste Bank im Zuge der Privatisierung geboten hat.
Die Novosadska banka verzeichnete zum 31. Dezember 2004 eine Bilanzsumme von 132,3 Mio. Euro und ist mit einem Marktanteil von 10 Prozent die zweitgrößte Bank in der Vojvodina, Serbiens florierendster Region. Gemessen an der Bilanzsumme verfügt die Novosadska banka in ganz Serbien über einen Marktanteil von 2 Prozent. Die Bank beschäftigt 873 Mitarbeiter und betreut in 71 Zweigstellen rund 260.000 Kunden.
Die Aktie der Ersten Bank notiert derzeit im Wiener Xetra-Handel bei 41,68 Euro (+0,80 Prozent).
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