|
News - TecDAX
|
29.07.2005
Call auf Software AG aufgelegt
X-markets by Deutsche Bank
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Wie das X-markets-Team der Deutschen Bank berichtet, hat die Deutsche Bank einen neuen Call (ISIN DE000DB84243/ WKN DB8424) auf die Aktie der Software AG (ISIN DE0003304002/ WKN 330400) aufgelegt.
Die Aktie der Software AG befinde sich seit ihrer Bodenbildungsphase 2002/2003 in einer dynamischen Aufwärtstrendphase. Von dort aus habe sich das Papier vom Tiefststand bei 7,90 Euro auf Notierungen von knapp unter 36 Euro empor schwingen können.
Da alle beobachteten Trendphasen ein Kaufumfeld aufzuweisen hätten, wären prinzipiell Handelschancen gemäß dem Prinzip trendkonformen Verhaltens vorwiegend auf der Long-Seite zu suchen. In diesem Zusammenhang könnte die Aktie möglicherweise ein Long-Signal nach der Darvas-Strategie generieren. Hierzu wäre ein Schlusskurs über dem letzten Hoch bei 35,85 Euro erforderlich. Der Darvas-Strategie liege u.a. die Annahme zugrunde, dass bei Aktien auf Mehrjahreshoch kaum Verkaufsdruck mehr auftrete, da es kaum Anleger gebe, die auf höherem Niveau eingestiegen seien und auf ihrem Einstiegsniveau erleichtert liquidieren würden. Zwar habe der Wert bereits deutlich höhere Kurse zu Beginn dieses Jahrzehnts gesehen, doch dürfte man davon ausgehen können, dass diese Zeitpunkte sich zu weit entfernt befänden, als dass noch von damals herrührende Positionsschieflagen zu erwarten wären.
Die Aktie bewege sich in einem Aufwärtstrendkanal, der in den letzten Handelswochen sogar nach oben hin durchbrochen worden sei, was in der Regel eine Beschleunigung der Aufwärtstrenddynamik mit sich bringe. Die obere Begrenzung eines weiteren langfristigen Trendkanals lasse auf lange Sicht sogar Kurse oberhalb der 50 Euro möglich erscheinen.
Hinzu komme, dass das Volumenverhalten den Anstieg der Preiskurve bestätige. So könne man beispielsweise anhand des OBV-Volumenindikators (On Balance Volume) sehen, dass an steigenden Börsentagen mehr Geld in den Wert hineinfließe, als an fallenden Tagen heraus.
Die markttechnischen Indikatoren würden ebenfalls einen Überhang an Aufwärtsmomentum bestätigen. Sollte es den Kursen gelingen, auf einem neuen Mehrjahreshoch zu schließen, könnten seitens der Investoren mittelfristig ausgerichtete Long-Engagements zu erwägen sein. Zur Absicherung könnte in diesem Fall eine Stop-Loss-Order knapp unterhalb der 33,50 Euro-Marke platziert werden.
Auch fundamental ließe sich eine Long-Positionierung bei der Software AG argumentieren: Im Bewertungsvergleich innerhalb des Sektors weise der Titel mit einem KGV 2006e von 16 nach der erfolgreich abgeschlossenen Restrukturierung ungeachtet der jüngsten Kursanstiege noch unverändert einen substanziellen Discount auf.
Möglicherweise seien die Wachstumserwartungen des Marktes hier zu konservativ. Sollte sich bei den nächsten Zahlen eine positive Überraschung abzeichnen, könnte der Markt dazu neigen, dem Unternehmen stärker als bisher Glauben zu schenken, dass das 2006-Ziel eines 10%igen Umsatzwachstums auch tatsächlich erreicht werden könne. Der Marktkonsens impliziere hier derzeit nur ein Umsatzwachstum von ca. 5 bis 6%. Das Umsatzwachstum des Unternehmens hänge diesbezüglich von dem Erfolg der Unternehmensstrategie im Integrationsmarkt sowie der Kontinuität im ETS-Segment (Enterprise Transaction Systems) ab. Sollten hier die Planungen des Unternehmens aufgehen, könne der Aktie mögliches weiteres Bewertungspotenzial eingeräumt werden.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|