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Analysen - Ausland
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08.08.2005
Calls auf Johnson & Johnson reizvoll
BÖRSE am Sonntag
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Experten der "BÖRSE am Sonntag" halten die Calls (ISIN DE000DB0F897/ WKN DB0F89, ISIN DE000TB8Q8J0/ WKN TB8Q8J und ISIN DE000TB8Q8E1/ WKN TB8Q8E) der Deutschen Bank sowie von HSBC Trinkaus & Burkhardt auf die Johnson & Johnson-Aktie (ISIN US4781601046/ WKN 853260) für interessant.
Das US-Unternehmen gehöre mit seinem Sortiment zu den am breitesten aufgestellten Unternehmen im Medizintechnik- und Gesundheitssektor. Trotz dieses bereits sehr umfangreichen Portfolios verstärke sich der Konzern durch den Kauf des Medizintechnikspezialisten Guidant. Zwar sei der strategische Zukauf mit 24 Mrd. USD kein Pappenstiel, der Kaufpreis sei trotz des augenscheinlich hohen Volumens aber attraktiv. Johnson & Johnson bekomme relativ günstig ein sehr gut positioniertes Unternehmen, und das Sortiment werde um den lukrativen Bereich von Herzschrittmachern erweitert.
Johnson & Johnson habe im Fiskaljahr 2004 einen Umsatz von 47,35 Mrd. USD generiert (+13,1% gg. VJ). Der Nachsteuergewinn sei von 7,2 auf 8,51 Mrd. USD geklettert. Das Ergebnis je Aktie habe sich entsprechend von 2,40 auf 2,84 USD verbessert. Im ersten Halbjahr 2005 habe sich der positive Trend fortgesetzt. Die Umsätze seien um 11,1% auf 25,59 Mrd. USD gestiegen.
Im zweiten Halbjahr 2005 dürfte die positive Geschäftsentwicklung anhalten. Allerdings könnten dann auch Kosten für die Integration der bis dahin wahrscheinlich abgeschlossenen Übernahme von Guidant anfallen. Trotzdem dürften vor derartigen einmaligen außerordentlichen Posten jedoch weiterhin stattliche Zuwächse zu verzeichnen sein.
Neben den guten Fundamentaldaten würden die Experten den Titel auch aus charttechnischen Aspekten für interessant halten. So habe die Aktie die Unterstützungszone bei ca. 62 bis 64 USD verteidigen können. Auch die Indikatoren würden einen Kursanstieg signalisieren. So habe sich beim RSI eine bullishe Divergenz gebildet.
Die Experten sähen das Kursziel auf Sicht der kommenden zwölf Monate beim bisherigen Jahreshoch von 70 USD.
Progressivere Anleger, die sich der Risiken bewusst sind, können daher versuchen, mit den o.a. Calls der Deutschen Bank oder von HSBC Trinkaus & Burkhardt auf die Aktie von Johnson & Johnson mögliche Kursgewinne zu hebeln, so die Experten der "BÖRSE am Sonntag". Ein Stopp-loss-Limit werde bei einem Aktienkurs von 58,00 USD empfohlen.
| WKN | DB0F89 | TB8Q8J | TB8Q8E |
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| OS-Typ | Amerik. Call | Amerik. Call | Amerik. Call | | Emittent | Deutsche Bank | HSBC Trinkaus & Burhardt | HSBC Trinkaus & Burhardt | | Underlying | Johnson & Johnson | Johnson & Johnson | Johnson & Johnson | | Basispreis | 60,00 USD | 60,00 USD | 60,00 USD | | Kurs Underlying | 63,54 USD | 63,54 USD | 63,54 USD | | Bezugsverhältnis | 10/1 | 10/1 | 10/1 | | Laufzeit | 15.06.06 | 11.01.07 | 11.01.08 | | Aufgeld in % | 5,43 | 7,67 | 11,37 | | Omega | 6,154 | 5,072 | 3,901 | | Preis OS | 0,57 Euro | 0,69 Euro | 0,88 Euro |
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