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Analysen - Ausland
27.03.2001
Apple Calls interessant
Finanzen

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Seit Samstag ist das komplett überarbeitete Betriebssystem „Mac OS X“ von Apple (WKN 865985) im Handel, berichten die Experten von Finanzen.

Mit dem neuen System sollten die Rechner wesentlich stabiler und vor allem effizienter arbeiten. Branchenexperten und die treue Fangemeinde würden sich viel von der neuen Software erwarten. Doch nur mit einer großen Fangemeinde liessen sich die Zahlen für das laufende zweite Quartal des Geschäftsjahres noch nicht aufmöbeln - die treuen Anhänger müssten Mac OS X auch kaufen. Und gerade mit dem Verkauf seiner Produkte schien sich Apple in den vergangenen Monaten sehr schwer zu tun. Bei Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal sei vielen Anlegern angst und bange geworden. Der Umsatz habe mit 2,3 Milliarden Dollar 57 Prozent unter dem des Vorjahres gelegen. Und zum ersten Mal seit 1997 sei wieder ein Verlust von 247 Millionen Dollar eingefahren worden. Dies solle jedoch der einzige Ausrutscher in diesem Jahr bleiben. Bereits im zweiten Jahresabschnitt seien wieder schwarze Zahlen geplant.

Die Analysten würden sich jedenfalls, trotz der derzeitigen Krise, zuversichtlich geben. Sie rechneten vor allem bei der Kernkundschaft, dem Grafik-Gewerbe, mit regem Absatz. Wohl nicht zuletzt deshalb hätte sich die Apple-Aktie in den vergangenen Wochen gegen den schlechten Trend bei Hightech-Werten stemmen können.

Am vergangenen Freitagnachmittag habe das Papier die 22-Dollar-Marke überwinden und damit den Ausbruch aus dem Seitwärtstrend schaffen können. Nun sei der Weg nach oben wieder frei. Doch auch wenn weitere Kurssprünge zu erwarten seien, sollten Warrant-Jäger einen Stopp bei 17,50 Dollar setzen, so die Experten.


Calls auf Apple gebe es unter anderem von der Dresdner Bank (WKN 646757, Laufzeit 01/02, Basis 22,50 USD), Goldman Sachs (WKN 635854, Laufzeit 09/01, Basis 25,00 USD) und UBS Warburg (WKN 592243, Laufzeit 12/01, Basis 25,00 USD).


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