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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US6516391066 853823 -   $ -   $
 
 
 

Newmont Mining für konservative Langfrist-Anleger


13.11.2008
Antizyklischer Börsenbrief

München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "Antizyklischer Börsenbrief" eignen sich die Aktien von Newmont Mining (ISIN US6516391066 / WKN 853823) auch für konservative Langfrist-Anleger.

Der weltweit zweitgrößte Goldproduzent betreibe Minen in Kanada, Bolivien, Australien, Indonesien, Neuseeland, Peru, Usbekistan, der Türkei und Ghana. In den Minen des Konzerns würden mindestens 86 Millionen Unzen wirtschaftlich abbaubares Gold lagern. Im Gegensatz zu vielen anderen Goldförderern verzichte Newmont Mining komplett auf Terminverkäufe und partizipiere daher zu 100 Prozent am steigenden Goldpreis.

Die fundamentalen Kennziffern des Konzerns mit Firmensitz in Denver, im US-Bundesstaat Colorado, seien mit den beiden anderen Branchengrößen Barrick Gold und Goldfields vergleichbar: Zu einem KGV für 2009 von etwa 12,5 komme ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,6.

Während des Oktober-Crashs habe die Aktie 50 Prozent ihres Wertes verloren. Der Goldkonzern notiere jetzt auf dem Kursniveau von 2002. Damals habe eine Feinunze Gold weniger als 400 US-Dollar gekostet. Aktuell liege der Goldpreis bei rund 740 US-Dollar. Das Bewertungsniveau biete somit ein Sicherheitsnetz, für den Fall, dass der Goldpreis nochmals nach unten abtauchen sollte. Bei Newmont Mining würden Anleger für eine Unze wirtschaftlich abgebautes Gold derzeit 160 US-Dollar bezahlen.


Im dritten Quartal hätte der Konzern unter den gestiegenen Produktionskosten zu leiden gehabt. Der Umsatz im Berichtszeitraum hätte bei 1,39 Milliarden US-Dollar gelegen, nach 1,62 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Dabei hätten sich vor allem die Umsatzerlöse bei Kupfer deutlich verringert. Insgesamt seien 1,28 Millionen Unzen Gold zu einem durchschnittlichen Preis von 865 US-Dollar je Unze veräußert worden.

Beim Nettoergebnis sei ein Gewinn von 196 Millionen US-Dollar bzw. 43 Cents je Aktie (EPS) verbucht worden, nach einem Nettogewinn von 397 Millionen bzw. 88 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft habe sich von 73 auf 39 Cents je Aktie verringert. Wesentlichen Anteil an der rückläufigen Ergebnisentwicklung hätten die deutlich gestiegenen Produktionskosten gehabt, habe der Konzern mitgeteilt. Analysten hätten zuvor ein EPS von 42 Cents sowie einen Umsatz von 1,46 Milliarden US-Dollar erwartet. Für das laufende Quartal würden die Analystenschätzungen bei einem EPS von 47 Cents sowie einem Umsatz von 1,65 Milliarden US-Dollar liegen.

Interessant sei der Konzern aus mehreren Gründen: Zahlreiche Gesellschaften könnten unter 700 US-Dollar je Unze nicht mehr kostendeckend produzieren. Aktuell weise Newmont Mining unter den Branchenschwergewichten den größten Ertragshebel auf. Wegen der relativ hohen Produktionskosten wirke sich ein möglicher Anstieg des Goldpreises bei Newmont Mining überproportional auf die Gewinne aus. So schlage sich ein Goldpreis-Anstieg um zehn Prozent mit einer Steigerung beim Cash-Flow je Aktie um 17 Prozent nieder. Damit der Hebel positiv wirke, müsse der Goldpreis relativ stärker zulegen als die Kosten. Nachdem der Goldpreis zuletzt deutlich zurückgekommen sei, die Energie- und Rohstoffkosten für die Produktion aber gefallen seien, könnte sich bei einem nachhaltigen Anstieg des Goldpreises ein deutlicher Hebel bilden.

Daneben sei der Konzern das einzige im S&P 500 gelistete Gold-Unternehmen, das nicht durch Vorwärtsverkäufe belastet sei. Daher könne der Konzern von einem Anstieg des Goldpreises voll profitieren. Die zahlreichen Fondsmanager, die den S&P 500 abbilden würden, würden das natürlich auch wissen. Allerdings gelte es zu beachten, dass es sich bei Newmont Mining zwar um ein Branchenschwergewicht handle, der US-Konzern seine Geschäfte aber in US-Dollar abwickle. Das Risiko einer möglichen Dollar-Abwertung sei hier zu berücksichtigen.

Wegen des hohen Börsengewichts und der soliden Bilanz eigne sich die Aktie von Newmont Mining grundsätzlich auch als Depotbeimischung für konservative Langfrist-Anleger, so die Experten von "Antizyklischer Börsenbrief". (Ausgabe 11 vom 12.11.2008) (13.11.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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