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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 926,91 $ |
931,30 $ |
-4,39 $ |
-0,47 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US38141G1040 |
920332 |
- $ |
- $ |
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Goldman Sachs ausgezeichnetes Risikomanagement 26.07.2010
Minerva Investments
Wien (aktiencheck.de AG) - Die Experten von Minerva Investments bewerten die Aktie von Goldman Sachs (ISIN US38141G1040 / WKN 920332) mit dem Rating "kaufen".
Goldmans Sachs habe Investoren und Analysten bei einem Conference Call Rede und Antwort gestanden. Das Wichtigste: Laut CFO Viniar seien keine weiteren CDO-Ermittlungen gegen Goldman Sachs vorgesehen. Weitere Aktionen des Department of Justice seien laut CFO auch nicht bekannt (Hiervon scheinen aber nicht alle Marktteilnehmer/Analysten die beim Conference Call dabei waren restlos überzeugt zu sein, so die Experten von Minerva Investments.).
Bezüglich der Abacus-CDO-Anschuldigungen habe Goldman Sachs zugegeben, einen Fehler hinsichtlich "including incomplete information in the marketing material" gemacht zu haben. Hinsichtlich des Handelsergebnis verweise Goldman Sachs auf die schwierige Marktsituation im 2Q und auf einen 12%-igen Rückgang im S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0), -13% im MSCI und -23% in Shanghai. Die Folge sei ein deutlich schwächeres Kundengeschäft in den Bereichen IB, FICC und Aktien gewesen (besonders im Mai und Juni). Goldman Sachs habe per Ende 2Q ein Basel I Tier 1 ratio von 15,2% und ein Tier 1 common ratio von 12,5% - ein Commitment zum konservativen Risikomanamgement laut CFO Viniar. IB habe einen Nettoumsatz von USD 917 Mio. produziert (-23% gegenüber 1Q).
Der interessanteste Punkt für die Experten: Goldman Sachs sehe noch immer deutliches Potenzial in den Aktienmärkten. Goldman Sachs habe tatsächlich im 2Q ihr Aktienexposure deutlich verringert und der Aktien bezogene VAR sei von USD 93 Mio. auf USD 50 Mio. gesunken (end 1q vs. end 2q).
Hinsichtlich der Finanzmarktreform sehe sich Goldman Sachs vor allem bezüglich zwei Punkten betroffen: 1) Derivate Legislation und 2) Restriction of Proprietary Activities. Laut CFO Viniar seien derzeit noch keine finanziellen Auswirkungen dieser beiden Punkte für Goldman Sachs zu beziffern.
Die wichtigsten Zahlen des zweiten Quartals seien: Das Nettoergebnis sei um 83% auf USD 453 Mio. zurückgegangen. Der Umsatz sei um 36% auf USD 8,84 Mrd. zurückgegangen; erwartet worden seien USD 8,94 Mrd. Wenn der Einmaleffekt der Strafzahlung und die UK-Lohnsteuer in der Höhe von USD 600 Mio. ausgeklammert würden, habe Goldman Sachs ein Nettoergebnis von USD 2,75/Aktie vorweisen können. Somit wäre die Konsenserwartung von USD 2,08/Aktie um über 32% übertroffen worden.
Man halte Goldman Sachs weiterhin für eine top gemanagte Investmentbank, die auf aktuelle Marktverhältnisse sehr schnell reagieren könne. Das zweite Argument für die Goldman-Aktie sei das bisher ausgezeichnete Risikomanagement in den vergangenen Jahren. Selbst ein sehr konservativer 1,3x P/B 2010e-Ansatz bringe die Experten zu einem Kursziel von USD 166,60.
Die Experten von Minerva Investments sehen für den Titel also selbst sehr konservativ geschätzt ein zweistelliges Potenzial und stufen die Aktie von Goldman Sachs mit "kaufen" mit Kursziel 166,60 USD ein. (Analyse vom 26.07.2010) (26.07.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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