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Datum/Zeit |
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305,28 $ |
+42,49 $ |
+13,92 % |
24.04/21:59 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US0079031078 |
863186 |
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AMD kein wirklich überzeugendes Quartal 03.05.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Leopold Salcher und Christian Hinterwallner, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von AMD (ISIN US0079031078 / WKN 863186) unverändert mit "halten" ein.
Der Nettogewinn sei im Berichtsquartal von USD 257 Mio. auf USD 510 Mio. (Konsensus: USD 490 Mio.) nahezu verdoppelt worden und der Gewinn pro Aktie sei von USD 0,35 auf USD 0,68 (Konsensus: USD 0,64) gestiegen. Das um Sondereffekte (vor allem Einmalerträge bei der Beteiligung Globalfoundries) bereinigte Ergebnis je Aktie habe mit USD 0,08 über den Analystenerwartungen von USD 0,06 gelegen.
Im Hauptsegment der PC-Mikroprozessoren seien die Umsätze auf Jahressicht um 3,5% von USD 1,16 Mrd. auf USD 1,2 Mrd. gestiegen, das operative Ergebnis habe jedoch von USD 146 Mio. um 31,5% auf USD 100 Mio. abgenommen. In der Grafik-Sparte, die ca. ein Drittel der Gesamtumsätze generiere, sei der Umsatz um 1,0% von USD 409 Mio. auf USD 413 Mio. gestiegen, wogegen das operative Ergebnis um 59,6% von USD 47 Mio. auf USD 19 Mio. zurückgegangen sei. AMD habe 2011 den Gesamtumsatz auf Jahressicht um 2,5% von USD 1,57 Mrd. auf USD 1,61 Mrd. steigern können (Konsensus: USD 1,61 Mrd.).
Im Server-Segment habe sich AMD bis dato noch nicht wieder vollständig erholen können. Marktanteilswerte von über 20% wie Anfang 2007 scheinen mit derzeitigen 6,8% (Umsatzanteil nur bei 4,7%) in weite Ferne gerückt zu sein, zudem ist der Bereich auf diesem Level nur marginal profitabel, so die Analysten der Raiffeisen Centrobank. Die Wachstumsraten der einzelnen Mikroprozessoren-Segmente im Vorquartal seien durchwegs geringer ausgefallen als die des Hauptkonkurrenten Intel (ISIN US4581401001 / WKN 855681), was zu einem Marktanteilsverlust von weiteren 0,5% geführt habe.
AMD habe im abgelaufenen Quartal ein solides Ergebnis geliefert, dass jedoch vor allem durch positive Einmaleffekte bei der Chipfertigungsbeteiligung Globalfoundries gestützt worden sei. Es bleibe abzuwarten, wie die zukünftige Strategieausrichtung vor allem im Hinblick auf die wichtigen Smartphone- und Tablet-Märkte erfolgen werde und ob AMD seine Marktposition bei PC-Mikroprozessoren nachhaltig verbessern könne.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank bewerten die AMD-Aktie weiterhin mit dem Rating "halten". (Analyse vom 02.05.2011) (03.05.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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