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Call-Optionsschein auf AMD: Aufwärtssequenz intakt! Optionsscheineanalyse 20.06.2025
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000JH5VMZ8/ WKN JH5VMZ) von JP Morgan auf die AMD-Aktie (ISIN US0079031078/ WKN 863186) vor.
Der Aktienkurs von AMD könne nach einer über einem Jahr andauernden Abwärtssequenz wieder Boden gutmachen. Dabei gehe die Konsensschätzung beim Gewinn bis in das Geschäftsjahr 2026/27 von einem Zuwachs von 176 Prozent aus. Grund könnten die Maßnahmen des AMD-Managements sein, im Rechenzentrumsbereich Marktanteile hinzuzugewinnen.
Im Rahmen ihrer Aufholjagd gegenüber dem Marktführer NVIDIA habe AMD CEO Lisa Su in den vergangenen zwölf Monaten für mehrere Milliarden Dollar 25 Unternehmen hinzugekauft oder sich an ihnen beteiligt. Des Weiteren habe sie Fachkräfte aus der Softwarebranche von Mitbewerbern rekrutiert, um das eigene Produktangebot zu vervollständigen. Ein effektives Softwarepaket, das Entwicklern unterstütze, die Möglichkeiten eines Prozessors optimal zu nutzen, werde als grundlegender Faktor für den Verkaufserfolg der Hardware angesehen. Nach Einschätzung von Analysten zähle NVIDIAs Software "Cuda" zu den wesentlichen Faktoren, die zum Aufstieg des Unternehmens zum größten Chip-Hersteller der Welt beigetragen hätten. Um in diesem Sektor wettbewerbsfähig zu werden, habe AMD eine aktualisierte Version des "Cuda"-Alternativprodukts "ROCm" vorgestellt.
Zum Chart
Die seit über einem Jahr andauernde Abwärtssequenz bei AMD habe in der Spitze zu einem Kursverlust im Ausmaß von 66 Prozent geführt. Ab dem 9. Oktober 2024 habe sich der Abwärtstrend beschleunigt und einen Verlust von rund 56 Prozent verursacht. Der Kurseinbruch aufgrund des Schocks des von Donald Trump ausgerufenen "Liberation Day" habe eine Notierung in Richtung der unteren Begrenzung des Abwärtstrends bei 76,48 US-Dollar zur Folge gehabt. Ab 9. April 2025 habe eine rasante Erholung eingesetzt, die bis zum gestrigen Handelstag für ein Plus von 66 Prozent gesorgt habe. Fundamental betrachtet sei die Aktie von AMD mit einem erwarteten KGV 2024/25 von aktuell 68,72 nicht günstig. Doch die Konsensschätzung für das Geschäftsjahr 2026/27 mit einem Gewinnwachstum von 176 Prozent führe zu einer Verringerung des entsprechenden KGVs bis auf 24,87. Dabei sollte das Wachstum im Markt für Rechenzentren eingepreist sein. Für den AMD-Konzern komme erschwerend hinzu, dass er bis dato technologisch nur eingeschränkt mit NVIDIA konkurrieren könne. So würden sich die Unterschiede im Kurs mit NVIDIA erklären lassen. Würden die jüngsten Maßnahmen von Lisa Su Früchte tragen, könnte AMD Marktanteile von NVIDIA gewinnen. Unter dieser Prämisse sollte sich der Aufwärtstrend fortsetzen.
Fazit
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie der AMD Inc. bis auf 154,48 Euro ausgehen würden, könnten mit einem Call-Optionsschein von JP Morgan überproportional mit einem Omega von 2,48 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 49% und dem Ziel bei 154,48 US-Dollar (3,78 Euro beim Optionsschein) sei bis zum 21.07.2025 eine Rendite von rund 77% zu erzielen. Falle der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 96,64 US-Dollar, resultiere daraus ein Verlust von rund 57% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,35 zu 1, wenn bei 96,46 US-Dollar (0,91 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen werde. (20.06.2025/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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