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305,28 $ |
+42,49 $ |
+13,92 % |
24.04/21:59 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US0079031078 |
863186 |
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AMD Lieferschwierigkeiten sorgen für getrübtes Bild 29.11.2011
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Leopold Salcher und Christian Hinterwallner, Analysten der Raiffeisen Centrobank, stufen die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) (ISIN US0079031078 / WKN 863186) weiterhin mit "verkaufen" ein.
Der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mikroprozessoren habe mit seinen Zahlen zum 3. Quartal, nach einer im September veröffentlichten Umsatz- und Gewinnwarnung, positiv überraschen können. Der Umsatz sei im Jahresvergleich um 4,4% auf USD 1,69 Mrd. gestiegen. Der Gewinn je Aktie habe USD 0,13 nach einem Verlust von USD 0,17 im Vorjahreszeitraum betragen. Damit habe AMD in vier aufeinanderfolgenden Quartalen einen Gewinn erwirtschaften können.
Mit einem drastischen Stellenabbau läute das neue Management den dringend notwendigen Restrukturierungsplan ein. So sei die Entlassung von 1.400 Angestellten angekündigt worden, was etwa zwölf Prozent der Belegschaft entspreche.
Im Hauptsegment der PC-Mikroprozessoren habe AMD ein gemischtes Bild präsentiert: Im Notebook-Segment hätten im Quartalsvergleich 27% mehr Einheiten verkauft werden und der Umsatz um starke 35% erhöht werden können. Im Server-Bereich habe der Umsatz dank höherer Preise um 27% verbessert werden können, allerdings sei die verkaufte Stückzahl um elf Prozent gesunken. In der Desktop-Sparte habe sowohl bei Umsatz als auch Stückabsatz ein Rückgang von 12% bzw. 13% hingenommen werden müssen.
Produktions- und Lieferschwierigkeiten bei Globalfoundries hätten AMD im Mikroprozessorengeschäft Marktanteile von bis zu 70 Basispunkte gekostet.
AMD habe nach der drastischen Gewinn- und Umsatzwarnung für das dritte Quartal besser als erwartete Zahlen präsentieren können. Die derzeitigen Produktionsschwierigkeiten bei AMDs wichtigstem Produzenten dürften aber auch im Jahr 2012 für Einbußen bei Marktanteilen sorgen. Im abgelaufenen Quartal habe AMD Marktanteile bei Mikroprozessoren verloren, darüber hinaus habe Konkurrent NVIDIA (ISIN US67066G1040 / WKN 918422)bAMD aus dem Geschäft mit Grafikprozessoren bei Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985)-Laptops herausdrängen können und scheine AMD weitere Marktanteile abzugraben.
Vor diesem Hintergrund bestätigen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre "verkaufen"-Einschätzung für AMD. (Analyse vom 28.11.2011) (29.11.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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