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Discount-Call-Optionsschein auf Drägerwerk: Marktfrisches Produkt für mutige Anleger - Optionsscheineanalyse 17.07.2025
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in einer aktuellen Ausgabe einen Discount-Call-Optionsschein (ISIN DE000DQ1MZE8/ WKN DQ1MZE) der DZ BANK auf die Drägerwerk-Vorzugsaktie (ISIN DE0005550636/ WKN 555063) vor.
Der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Drägerwerk habe vorläufige Zahlen zum zweiten Quartal präsentiert. Demnach sei der Umsatz in den abgelaufenen drei Monaten zum Vorjahr um 0,6 Prozent auf 780 Mio. Euro gesunken. Vor allem der starke Euro habe Spuren hinterlassen - bereinigt um Währungseffekte sei immerhin ein Plus von 1,8 Prozent zu Buche gestanden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei sogar um gut die Hälfte auf rund 20 Mio. Euro zurückgegangen. Die Marge habe sich entsprechend von 5,2 auf etwa 2,6 Prozent verringert. Eigentlich nicht die besten Nachrichten. Die Aktie habe dennoch zulegen können. Zum einen habe Drägerwerk im Vorjahr unter anderem von Einmalgewinnen aus dem Verkauf eines Geschäftsteils sowie eines Grundstückes profitiert. Zum anderen gehe das Management von einer Geschäftsbelebung im zweiten Halbjahr aus und habe daher die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Erwartet würden weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 1,0 bis 5,0 Prozent sowie eine EBIT-Marge zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Vor allem der um 10,5 Prozent auf rund 877 Mio. Euro gestiegene Auftragseingang stimme die Konzernspitze zuversichtlich. Dabei habe besonders die Medizintechnik von einer höheren Nachfrage profitiert. Auch Christian Ehmann von Warburg Research glaube, dass der robuste Auftragsbestand in den kommenden Quartalen zu einem Anstieg der Leistung führen sollte - und rate daher weiter zum Kauf der Aktie (Kursziel: 85 Euro). Mutige Anleger würden den Discount-Call aus ZJ 03/25 gegen ein marktfrisches Produkt tauschen. (Ausgabe 28/2025) (17.07.2025/oc/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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