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Datum/Zeit |
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931,30 $ |
-4,39 $ |
-0,47 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US38141G1040 |
920332 |
- $ |
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Presse: US-Banken halfen Griechenland bei Verschleierung der Staatsschulden 15.02.2010
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Banken Goldman Sachs Group Inc. (ISIN US38141G1040 / WKN 920332) und JPMorgan Chase & Co. (JPMorgan) (ISIN US46625H1005 / WKN 850628) haben einem Medienbericht zufolge Griechenland bei der Verschleierung seiner desolaten Finanzsituation geholfen und damit ein stückweit die Krise im europäischen Finanzsystem mit verursacht.
Nach Informationen der "New York Times" hätten die beiden Großbanken über einen Zeitraum von rund zehn Jahren die griechische Regierung geholfen, den gigantischen Schuldenberg vor den Haushaltsexperten in Brüssel durch komplexe Finanzkonstrukte zu verstecken. Noch im November 2009 sei ein Team von Goldman Sachs nach Athen gereist und habe die griechische Regierung bei der Verschleierung des riesigen Schuldenbergs beraten, schreibt das Blatt unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.
Dabei habe Goldman Sachs-Director Gary D. Cohn unter anderem Finanzkonstrukte vorgestellt, die es Griechenland erlaubt hätten, die Fälligkeiten für die Schulden im Gesundheitssystem auf Jahre hinauszuschieben. Dieser Trick hatte nach Angaben der Zeitung bereits zu einem früheren Zeitpunkt Erfolg, als Griechenland vor dem Beitritt zur Europäischen Währungsunion mit Hilfe von Goldman Sachs heimlich Milliardenkredite aufgenommen habe. Mit Hilfe des zusätzlichen, als Fremdwährungstransaktionen getarnten Fremdkapitals konnte der griechische Staat weiter über seine Verhältnisse leben, ohne dass die EU-Stabilitätskriterien verletzt wurden.
Nach Informationen der Zeitung hätten auch weitere Staaten wie etwa Italien die Dienste von Goldman Sachs und JPMorgan in Anspruch genommen, um von einer zu hohen realen Staatsverschuldung abzulenken.
Beide Großbanken waren gegenüber der Zeitung zu keiner Stellungnahme bereit.
Die Aktie von Goldman Sachs notierte zuletzt bei 153,93 Dollar. (15.02.2010/ac/n/a)
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