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Börsen in Asien: Uneinheitlich, deutliche Aufschläge in Japan


16.11.2012
aktiencheck.de

Tokio (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten asiatischen Aktienbörsen tendierten am Freitag uneinheitlich. Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4 / WKN A0LLPW), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, zeigt sich im bisherigen Handel in guter Verfassung und rückt um 0,43 Prozent auf 338,70 Stellen vor.

Die japanischen Aktienmärkte zeigten sich heute in guter Verfassung und knüpften damit an die positive Entwicklung vom Vortag an. Die Anleger spekulieren darauf, dass bei den voraussichtlich im Dezember anstehenden Neuwahlen die oppositionelle Liberaldemokratische Partei die Mehrheit ergattern kann. Diese setzt traditionell auf eine lockere Geldpolitik. Zudem stützte heute auch der schwache Yen. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) verbesserte sich am Ende um 2,20 Prozent auf 9.024,16 Zähler und konnte damit die psychologisch wichtige Marke von 9.000 Punkten auf Schlusskursbasis zurückerobern. Nicht ganz so stark fielen die Zugewinne beim breiter gefassten Topix aus, der lediglich um 1,88 Prozent auf 751,34 Stellen zulegte. Auf dem Einkaufszettel der Investoren fanden sich heute unter anderem auch Automobilwerte wieder. So fuhren Toyota um 3,4 Prozent vor. Mazda schossen sogar um 7,1 Prozent nach oben, während sich gleichzeitig Nissan um 5,1 Prozent verteuerten. Für Honda stand ebenfalls ein Zugewinn von 5,1 Prozent zu Buche.


Die Wirtschaft in Singapur ist im dritten Quartal nach Angaben des Handelsministeriums geschrumpft. Dabei wurden die vorläufigen Angaben nach unten revidiert. So verringerte sich das saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um revidiert 5,9 (vorläufig: -1,5) Prozent, gegenüber einem Plus von 0,5 Prozent im zweiten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal zog die Wirtschaftsleistung des Stadtstaats um revidiert 0,3 (vorläufig: 1,3) Prozent an, nach einem Zuwachs von 2,5 Prozent im zweiten Quartal. Unterdessen sind die Exporte von Singapur im Oktober angewachsen. Dies gab International Enterprises (IE) Singapore bekannt. So wuchsen die Ausfuhren (ohne Öl) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,9 Prozent, gegenüber einem Rückgang um 3,6 Prozent September. Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von 3,1 Prozent gerechnet.

Die chinesischen Aktienmärkte tendierten heute uneinheitlich. Dabei trübte die Sorge, dass die neue Führung die Reformen nicht beschleunigt, die Kauflaune der Investoren. Der Shanghai Composite verschlechterte sich 0,77 Prozent auf 2.014,73 Punkte und näherte sich damit der psychologisch wichtigen Marke von 2.000 Stellen deutlich an. Besser lief es daneben in Hongkong für den Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) mit einem Zugewinn von 0,24 Prozent auf 21.159,01 Zähler. Mehrheitlich in besserer Verfassung zeigten sich dabei die wichtigsten Banktitel. So verteuerten sich CCB, ICBC und Bank of China zwischen 0,2 und 1 Prozent. Gleichzeitig gingen HSBC auf Vortagesniveau aus dem Handel. Daneben zeigten die bedeutendsten Versicherungswerte keine einheitliche Tendenz. Während sich China Life um 0,5 Prozent verschlechterten, konnten Ping An um 0,2 Prozent vorrücken. Hoch im Kurs standen allerdings Telekommunikationstitel. So schossen China Telecom um 4 Prozent in die Höhe, während China Unicom um 2,9 Prozent anstiegen. Für die Papiere des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile stand daneben ein Wertzuwachs von 0,9 Prozent zu Buche. Weit oben auf dem Verkaufszettel der Investoren fanden sich schließlich die Anteilsscheine des Handelshauses Li & Fung mit einem Minus von 4,7 Prozent wieder.

Nikkei 225 (Japan): 9.024,16 (+2,20 Prozent) TOPIX (Japan): 751,34 (+1,88 Prozent) Hang Seng (China): 21.159,01 (+0,24 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.014,73 (-0,77 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.860,83 (-0,53 Prozent) SENSEX (Indien): 18.309,37 (-0,88 Prozent) JSX (Indonesien): 4.351,28 STI (Singapur): 2.945,63 (-0,01 Prozent) (16.11.2012/ac/n/m)



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