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Börsen in Asien: Uneinheitlich, leichte Verluste in Japan 20.11.2012
aktiencheck.de
Tokio (www.aktiencheck.de) - An den wichtigsten asiatischen Aktienmärkten war am Dienstag keine einheitliche Tendenz auszumachen. Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4 / WKN A0LLPW), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, zeigt sich im bisherigen Handel in schwächerer Verfassung und gibt um 0,11 Prozent auf 337,80 Stellen nach.
Nach der jüngsten Kursrallye war an den japanischen Aktienmärkten am Dienstag zunächst einmal durchatmen angesagt. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) verschlechterte sich um 0,12 Prozent auf 9.142,64 Zähler. Gleichzeitig ging es für den breiter gefassten Topix um 0,02 Prozent auf 762,04 Punkte nach unten. Im Blickfeld der Investoren standen dabei Konjunkturdaten. Der neunköpfige Geldpolitische Ausschuss der Bank of Japan (BoJ) beriet über seine weitere Geldpolitik und hat einstimmig entschieden, seine Geldpolitik unverändert fortzuführen. Dieser Beschluss bedeutet, dass der Satz für Tagesgeld in der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft bei 0,00 bis 0,10 Prozent und damit auf dem niedrigsten Niveau innerhalb der G7-Staaten verharrt. Volkswirte hatten diesen Ausgang der Ratssitzung bereits im Vorfeld erwartet. Zudem wurde das Ankaufsprogramm für Wertpapiere unverändert bei insgesamt 91 Bio. Japanischen Yen belassen. Unterdessen hat die Bank of Japan ihre Lagebeurteilung in ihrem jüngsten Monatsbericht bekräftigt. Wie die Währungshüter mitteilten, hat sich die Wirtschaftsaktivität etwas abgeschwächt und wird wohl vorübergehend auch relativ schwach bleiben. Hierbei waren Export und Industrieproduktion aufgrund der überseeischen Probleme schwächer. Nach Angaben der BoJ ist die Unsicherheit für Japans Wirtschaft hoch. Die größten Risiken sieht sie in diesen Zusammenhang durch die Auswirkungen der Schuldenkrise in Europa, durch die schwächelnde US-Wirtschaft sowie durch die politischen Spannungen mit China. Schließlich hat sich die gesamtwirtschaftliche Aktivität in Japan im September reduziert. Dies gab das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie bekannt. Im Vormonatsvergleich fiel der All-Industry-Index saisonbereinigt um 0,3 Prozent, wogegen für August ein unveränderter Stand ausgewiesen worden war. Gegenüber dem Vorjahresmonat ging der Index um 1,1 Prozent zurück, nach einem Minus von 0,1 Prozent im August.
Sharp (ISIN JP3359600008 / WKN 855383) verbilligten sich um 1,7 Prozent. Der Konzern teilte mit, dass im Rahmen des freiwilligen Ausscheidungsprogramms fast 3.000 Mitarbeiter - und damit deutlich mehr Personal als vorgesehen - frühzeitig das Unternehmen verlassen wollen.
Die chinesischen Aktienmärkte tendierten heute ebenfalls moderat schwächer. Der Shanghai Composite verlor 0,40 Prozent auf 2.008,92 Stellen. In Hongkong gab der Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) am Ende um 0,16 Prozent auf 21.228,28 Punkte nach. In sehr guter Verfassung zeigten sich dabei im heutigen Handel die Aktien des Internetunternehmens Tencent, die sich gegen den insgesamt negativen Trend deutlich um 2,3 Prozent verteuern konnten. Für die Aktien des Mischkonzerns Hutchinson ging es daneben immerhin um 0,5 Prozent nach oben. Relativ schlecht verbunden waren derweil die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So verlor ihr Titel 0,4 Prozent an Wert. Bei den wichtigsten Rohstoffwerten war schließlich keine einheitliche Tendenz auszumachen. Während sich CNOOC um 1,3 Prozent verteuerten, gingen beispielsweise China Shenhua und Sinopec mit Abschlägen von 0,8 bzw. 0,3 Prozent aus dem Handel.
Die taiwanesischen Auslandsaufträge sind im Oktober stärker als erwartet angewachsen. Wie die Regierung mitteilte, kletterten die Auftragseingänge aus dem Ausland binnen Jahresfrist um 3,16 Prozent. Volkswirte waren lediglich von einer Zunahme um 0,3 Prozent ausgegangen. Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Auslandsaufträge um 1,9 Prozent. Unterdessen hat die taiwanesische Leistungsbilanz im dritten Quartal mit einem größeren Aktivsaldo als im Vorquartal geschlossen. Wie die Notenbank mitteilte, kletterte der Überschuss auf 11,64 Mrd. US-Dollar. Im Vorquartal lag der Aktivsaldo nur bei 10,77 Mrd. US-Dollar und im Vorjahresmonat bei 10,26 Mrd. US-Dollar. Hierbei kletterte der Aktivsaldo in der Handelsbilanz des Tigerstaats auf 8,42 Mrd. US-Dollar, nach 5,65 Mrd. US-Dollar im zweiten Quartal.
Nikkei 225 (Japan): 9.142,64 (-0,12 Prozent) TOPIX (Japan): 762,04 (-0,02 Prozent) Hang Seng (China): 21.228,28 (-0,16 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.008,92 (-0,40 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.890,18 (+0,64 Prozent) SENSEX (Indien): 18.329,32 (-0,05 Prozent) JSX (Indonesien): 4.312,37 (-0,02 Prozent) STI (Singapur): 2.958,82 (+0,27 Prozent) (20.11.2012/ac/n/m)
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