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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 91,50 € |
93,20 € |
-1,70 € |
-1,82 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005550636 |
555063 |
- € |
- € |
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Drägerwerk VZ halten 09.03.2010
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Leslie Iltgen, Analystin vom Bankhaus Lampe, stuft die Vorzugsaktie von Drägerwerk (ISIN DE0005550636 / WKN 555063) weiterhin mit "halten" ein.
Ein starkes Jahresendgeschäft und deutlich höhere Einsparungen durch das Turnaround-Programm hätten für ein hohes Ertragswachstum im vierten Quartal und damit einem höheren vorläufigen Jahresendergebnis gesorgt, als dies von den Analysten und vom Markt erwartet worden sei.
Ende September habe das EBIT noch um rund 51% unter dem Vorjahreswert gelegen. Zum Geschäftsjahresende seien es nur noch rund 24% gewesen. Das EBIT für das Gesamtjahr habe bei 80,1 Mio. EUR gelegen und das trotz einer Wertberichtigung auf Tieftauchsysteme im Unternehmensbereich Dräger Safety (30 Mio. EUR). Die Nettoeinsparungen aus dem in 2009 begonnenen Turnaround-Programm hätten mit 45 Mio. EUR rund 20 Mio. EUR über dem ursprünglich in Aussicht gestellten Sparziel gelegen.
Darüber hinaus hätten sich, neue Produkte, eine anziehende Nachfrage sowie ein gestiegener Umsatzanteil des margenstärkeren Gerätegeschäfts im vierten Quartal positiv auf die Umsatz- und Auftragslage im Bereich Dräger Medical ausgewirkt.
Ebenfalls erfreulich sei der Zuwachs beim Auftragseingang um 2,9% auf 1,98 Mrd. EUR und beim Auftragsbestand sogar in Höhe von 9,2% auf 440,1 Mio. EUR. Mit Blick auf die zwei Unternehmensbereiche zeige sich insbesondere im Bereich Medical bei einem Auftragseingangzuwachs in Höhe von 5,4% auf 1,34 Mrd. EUR und einem Umsatzplus in Höhe von 2% auf 1,3 Mrd. EUR sowie einer Verbesserung beim EBIT um 1,6% auf 76,7 Mio. EUR eine deutliche Verbesserung.
Im Bereich Safety habe sich hingegen der Auftragseingang um rund 1,7% auf 665,9 Mio. EUR verringert, der Umsatz um 4% auf 676,9 Mio. EUR und das EBIT habe sich vor allem durch die Wertberichtigung auf die Tieftauchsysteme um 50,5% auf 30,2 Mio. EUR reduziert.
Das Verhältnis Nettofinanzverbindlichkeiten zum EBITDA habe 2,6 betragen und damit deutlich über dem Vorjahreswert von 1,6 gelegen.
Trotz möglicher negativer Währungseffekte, Personalkostensteigerungen, fehlender Zusatzeinnahmen im Zusammenhang mit dem H1Ni-Virus und voraussichtlich geringerer Feuerwehrbudgets, würden die Analysten für 2010 eine deutliche Ergebnisverbesserung erwarten. Treiber seien: Gut zwei Drittel der bis 2011 angestrebten 100 Mio. EUR an Einsparvolumen im Rahmen des Turnaround-Programms sollten 2010 erzielt werden (Bankhaus Lampe-Erwartungen: 80 Mio. EUR, denen rund 10 Mio. EUR an Implementierungskosten gegenüberstehen dürften).
Bewegend wirken würden auch die Umsatzzuwächse (Bankhaus Lampe-Erwartungen: rund 2%) insbesondere getrieben durch den Bereich Medizintechnik. Treiber seien zudem die positiven Effekte aus der Übernahme des restlichen 25%-Dräger Medical Anteils von Siemens (zu erwartende Synergieeffekte: rund 5 Mio. EUR in 2010 und rund 10 bis 15 Mio. EUR ab 2011), sowie eine künftig niedrigere Steuerquote (von 38% auf 35%) und ein nahezu vollständiger Wegfall der Minderheitenanteile.
Ihre Schätzungen hätten die Analysten mit Veröffentlichung der besser als erwartet ausgefallenen vorläufigen Zahlen nochmals nach oben angepasst (2010e EPS alt: 2,73 EUR und 2011e 4,08 EUR; 2010e EPS neu: 3,51 EUR und 2011e: 4,42 EUR). Der auf Basis ihres DCF-Modells ermittelte faire Wert je Aktie belaufe sich auf 54 EUR (altes Kursziel: 42 EUR).
Das Anlageurteil der Analysten vom Bankhaus Lampe für die Drägerwerk-Aktie lautet unverändert "halten". (Analyse vom 09.03.2010) (09.03.2010/ac/a/t)
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