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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 91,50 € |
93,20 € |
-1,70 € |
-1,82 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005550636 |
555063 |
- € |
- € |
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Drägerwerk hebt die Prognose an 21.07.2011
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen bei der Vorzugsaktie von Drägerwerk (ISIN DE0005550636 / WKN 555063) einen Rücksetzer abzuwarten.
Das Unternehmen erhöhe die Prognose. Gute Zahlen zum ersten Halbjahr sowie ein ansprechender Ausblick auf die nächsten Monate hätten dem Wertpapier ein neues Rekordhoch beschert. Konzernweit habe Drägerwerk den Umsatz im Zeitraum von Januar bis Juni um zwei Prozent steigern können.
Überdurchschnittlich gut habe sich die Sparte Sicherheitstechnik entwickelt. Hier habe der Konzern einen Zuwachs von neun Prozent mitteilen können. Weniger erfreulich sei das Geschäft mit Medizintechnik verlaufen. Der Umsatz dieser Sparte sei um ein Prozent rückläufig gewesen. Ein ähnliches Gefälle ergebe sich bezüglich der EBIT-Marge. Auf Konzernbasis habe diese neun Prozent betragen. Die Sparte Sicherheitstechnik habe eine Marge von 12 Prozent geliefert, die Geschäftseinheit Medizintechnik 11 Prozent.
Die Unternehmensführung sei zuversichtlich, dass sich der Aufwärtstrend in der zweiten Jahreshälfte fortsetze und sogar noch leicht an Dynamik gewinne. Entsprechend habe man die Prognose für die EBIT-Marge von bislang 7,5 bis 8,5 Prozent auf 8 bis 9,5 Prozent erhöht. Das EBIT dürfte sich demzufolge in einer Größenordnung von rund 200 Mio. Euro bewegen. Im letzten Jahr habe das Unternehmen ein EBIT in Höhe von 193 Mio. Euro erwirtschaftet.
Die Verantwortlichen hätten nicht vergessen, auf die zahlreichen Risikofaktoren hinzuweisen, die einem Erreichen der Jahresziele im Wege stehen könnten. Die Experten würden erwarten, dass das Management einen entsprechend konservativen Ansatz gewählt habe. Das Papier habe seinen Aufstieg vor zwei Jahren begonnen und scheine auf dem aktuellen Niveau kurzfristig überhitzt.
Wer in die Drägerwerk-Vorzugsaktie einsteigen will, sollte einen Rücksetzer abwarten, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (Ausgabe 110 vom 20.07.2011) (21.07.2011/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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