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27.04/10:10 |
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| DE0005550636 |
555063 |
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Drägerwerk: Umsatzwachstum bei schwächerer Auftragslage, Ergebnis klar gesunken 06.05.2009
aktiencheck.de
Lübeck (aktiencheck.de AG) - Der Medizin- und Sicherheitstechnologiekonzern Drägerwerk AG & Co. KGaA (ISIN DE0005550636 / WKN 555063) gab am Mittwoch bekannt, dass sein Umsatz im ersten Quartal leicht zulegen konnte, das Ergebnis jedoch deutlich gesunken ist. Das Unternehmen reagiert mit einem Turnaround-Programm auf die schwache Ergebnisentwicklung.
Demnach legte der Umsatz um 4,8 Prozent (währungsbereinigt: +3,8 Prozent) auf 425,2 Mio. Euro zu. Dagegen verringerte sich der Auftragseingang um 9,2 Prozent (währungsbereinigt: -9,8 Prozent) auf 448,6 Mio. Euro, während sich der Auftragsbestand gegenüber dem 31. März 2008 konzernweit um 9,2 Prozent auf 424,5 Mio. Euro reduziert hat. Der Auftragsbestand liegt jedoch um 24,6 Mio. Euro höher als zum 31. Dezember 2008.
Aufgrund von Produktmix-Veränderungen und Währungseffekten fiel die Bruttomarge von 47,3 Prozent auf 45,4 Prozent. Aufgrund des höheren Umsatzvolumens stieg das Bruttoergebnis unterproportional von 191,8 Mio. Euro auf 193,0 Mio. Euro. Die gegenüber dem ersten Quartal 2008 um 4,5 Prozent gestiegenen Funktionskosten belasteten das Ergebnis. Einerseits waren dafür negative Währungseffekte von 4,2 Mio. Euro - überwiegend durch den relativ starken US-Dollar - verantwortlich. Andererseits resultieren die gestiegenen Funktionskosten aus wie geplant höheren F&E-Aufwendungen. Im Konzern sank das EBIT vor Einmalaufwendungen vor allem aufgrund des schwächeren Ergebnisbeitrags der Medizintechnik um 62,9 Prozent auf 6,5 Mio. Euro.
Laut Drägerwerk sollen für 2009 mehrere kurzfristig wirkende Maßnahmen die Effekte der negativen Margen- und der erwartet schwachen Umsatzentwicklung dämpfen. Um die Wettbewerbsposition nachhaltig zu stärken, will man die Kosten senken, die Effizienz steigern und die Erlöse durch neue Produkte erhöhen. Das konzernweite Turnaround-Programm enthalte deshalb ertragssteigernde Maßnahmen in allen Funktionen, wie Einkauf, Produktion und Logistik, Marketing und Vertrieb, aber auch in funktionsübergreifenden Feldern wie Verwaltung und IT. Derzeit erarbeiten 150 Mitarbeiter in neun Modulen und 70 Teilprojekten rund 400 detailliert ausgearbeitete Einzelmaßnahmen.
Für 2009 geht der Konzern unverändert von einem Umsatzrückgang von rund 5 Prozent aus, hieß es.
Die Aktie von Drägerwerk verliert aktuell 0,53 Prozent auf 18,60 Euro. (06.05.2009/ac/n/t)
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